Leichtathletik Doping
Papadopoulou bekommt zwei Jahre Dopingsperre

Der griechische Leichtathletik-Verband hat 800-m-Läuferin Maria Papadopoulou mit einer Sperre von zwei Jahren belegt. Bei einer Trainingskontrolle war bei der 30-Jährigen das Blutdopingmittel EPO festgestellt worden.

Lange Pause für Maria Papadopoulou: Die 800-m-Läuferin ist vom griechischen Leichtathletik-Verband zu einer zweijährigen Sperre wegen Dopings verurteilt worden. Die 30-Jährige war am 29. Juli bei einer Trainingskontrolle mit dem Blutdopingmittel EPO aufgefallen.

Papadopoulou hielt sich nach Recherchen des Sport-Informations-Dienstes (sid) mehrfach auch zum Training in Deutschland auf. Der griechische Verband hatte in Mannschaftsbroschüren und auf seiner Homepage wiederholt den deutschen Trainer Thomas Springstein als ihren Coach genannt. Dessen Anwalt Peter-Michael Diestel dementierte nach Bekanntwerden der Dopingvorwürfe jedoch, dass Springstein mit Papadopoulou zusammengearbeitet habe.

Papadopoulou stritt Doping ab

Bei einer Anhörung durch den griechischen Leichtathletik-Verband hatte die Athletin bestritten, gedopt zu haben. Schon nach Bekanntwerden des Ergebnisses der A-Probe hatte sie sich gegen die Dopingvorwürfe gewehrt. Sie argumentierte, sie sei gar nicht in Trikala gewesen. Der Ort war offenbar fälschlicherweise im Protokoll angegeben. Der Test war aber letztlich in Athen erfolgt. Dort soll Papadopoulou per Unterschrift auch die Rechtmäßigkeit der Kontrolle bestätigt haben.

© SID

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