Leichtathletik Doping
Russische Diskus-Olympiasiegerin gedopt

Eine lebenslange Sperre droht der russischen Diskus-Olympiasiegerin Natalja Sadowa. Beim Meeting in Hengelo wurde die 34-Jährige positiv auf eine verbotene Substanz getestet.

Der einen Freud ist der anderen Leid. Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch (Neubrandenburg) hat dreieinhalb Wochen vor den Europameisterschaften in Göteborg (7.-13. August) ihre größte Rivalin verloren: Der russischen Olympiasiegerin Natalja Sadowa droht nach einer zweiten Dopingaffäre eine lebenslange Sperre. Die 34-Jährige wurde nach Medienberichten aus Moskau am 28. Mai beim Leichtathletik-Meeting im niederländischen Hengelo der Einnahme einer verbotenen Substanz überführt.

Sadowa, die sich nach positiver A-Probe gegen die Öffnung der B-Probe aussprach, bezeichnete sich dennoch als unschuldig. Die WM-Zweite von Helsinki 2005 war bereits 2001 bei der WM in Edmonton/Kanada wegen Dopings mit Koffein disqualifiziert und für zwei Jahre gesperrt worden. Koffein wurde inzwischen von der Liste der verbotenen Substanzen gestrichen.

© SID

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