Leichtathletik EM
Deutsche Starter enttäuschen bei Cross-EM

Bei der Cross-EM in San Giorgio (Italien) haben die deutschen Starter nicht glänzen können. Bei den Männern belegte Michael Schering den 44. Platz, bei den Frauen kam Susanne Ritter-Hahn nicht über den 26. Rang hinaus.

Die deutschen Langstreckler haben bei den 13. Crosslauf-Europameisterschaften der Leichtathleten im italienischen San Giorgio nicht überzeugen können. In der Männern-Konkurrenz belegte der Leipziger Einzelstarter Michael Schering nach 9950m in 27:56 Minuten den 44.Rang, bei den Frauen war die Marathon-EM-14. Susanne Ritter-Hahn nach 8030m als 26. beste Deutsche (26:32). Siegerin wurde in 25:17 die Ukrainerin Tetjana Holowtschenko, 1500m-EM-Zehnte der EM von Göteborg.

Bei den Männern gewann der Brite Mo Farah (27:56), 5000m-Zweiter des Sommers. Er entthronte den Ukrainer Sergej Lebid, der insgesamt schon sechs Mal bei Cross-Europameisterschaften gesiegt hatte, 2006 aber mit Platz zwölf vorlieb nehmen musste.

Mockenhaupt nicht am Start

Die beste deutsche Crossläuferin, Sabrina Mockenhaupt aus Köln, war wegen verletzungsbedingter Formschwäche nicht am Start. Sie hatte 2005 als Zweite die beste deutsche Platzierung in der bis ins Jahr 1994 zurückreichenden Geschichte der Cross-EM geholt.

Am weitesten nach vorn schafften es dieses Mal von den deutschen Läufern der Leverkusener Alexander Hahn und die Fürtherin Julia Hiller, die bei den unter 20-Jährigen die Ränge sieben und neun belegten. Enttäuschende Vorstellungen lieferten dagegen die deutschen Starter in den erstmals ausgetragenen Rennen der Altersklasse U23 ab, wo Männer und Frauen in der Mannschaftswertung jeweils auf den letzten Platz kamen.

© SID

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