Leichtathletik EM
DLV nominiert 80 Starter für EM in Göteborg

Der deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat 80 Athleten für die Europameisterschaften im schwedischen Göteborg (7. bis 13. August) nominiert. Insgesamt gehören 67 Einzelstarter und vier Staffeln zum Team.

Der DLV greift mit einem Großaufgebot nach den Medaillen: Für die Europameisterschaften im schwedischen Göteborg (7. bis 13. August) hat der deutsche Leichtathletik-Verband insgesamt 80 Athleten nominiert. Dabei wurden auch elf Athleten ohne Norm berücksichtigt. Das Team umfasst 67 Einzelstarter sowie alle vier Staffeln. "Ich denke, mit dieser Mannschaft sind zwischen zehn und 15 Medaillen realistisch", sagte der Leitende Bundestrainer Jürgen Mallow.

"Ich freue mich, dass wir bis auf sieben alle Disziplinen besetzen konnten", erklärte Mallow weiter. Gut ein halbes Dutzend Medaillenkandidaten hat Mallow unter seinen EM-Startern ausgemacht, darunter Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch (Neubrandenburg), den fünfmaligen Diskus-Weltmeister Lars Riedel, die Speerwurf-Olympia-Zweite Steffi Nerius, Speerwurf-Europarekordlerin Christina Obergföll, Kugelstoß-U23-Europameisterin Petra Lammert, den Kugel-WM-Dritten Ralf Bartels sowie die 100-m-Hürden-WM-Vierte Kirsten Bolm.

Chancen für den Nachwuchs

Bei der Nominierung wurden zahlreiche perspektivreiche Nachwuchsathleten bedacht, obwohl sie nicht ein einziges Mal die interne EM-Norm des Verbandes überboten haben. Von dieser Regelung profitierten unter anderem die deutschen Meister Sebastian Bayer (Weitsprung) und Julia Hartmann (Hochsprung/beide Leverkusen), der Vizemeister über 110m Hürden, Jens Werrmann (Zweibrücken), und U23-Speerwurf-Europameisterin Annika Suthe (Leverkusen).

Im Stabhochsprung zog der Verband den DM-Zweiten Richard Spiegelburg (Leverkusen) dem mit 5,81m zweitbesten Europäer Fabian Schulze (Kornwestheim) vor, der sich bei der DM einen Salto Nullo erlaubt hatte. Diese Entscheidung hatte sich bereits abgezeichnet. "Für Fabian tut es mir sehr Leid. Wir sind sehr gut befreundet, diese Entscheidung wird daran nichts ändern", meinte Spiegelburg.

Noch nicht endgültig fest steht der dritte Starter im Speerwurf der Männer. Die Entscheidung, ob der Rostocker Mark Frank oder der Kornwestheimer Peter Esenwein mitfährt, fällt bei der DLV-Gala am 30. Juli in Nürnberg. Möglich ist auch, dass beide daheim bleiben müssen.

© SID

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