Leichtathletik Golden League
Mehr Dopingkontrollen bei Golden-League-Finale

Die Veranstalter des Golden-League-Finales der Leichtathleten in Berlin wollen die Zahl der Dopingkontrollen um zehn Prozent erhöhen. Außerdem sollen vermehrt Kontrollen in den Lauf-Disziplinen durchgeführt werden.

Die Veranstalter des Golden-League-Finales der Leichtathleten am Sonntag in Berlin wollen die Zahl der Dopingkontrollen nach der bereits im Vorjahr erfolgten Steigerung noch einmal um zehn Prozent erhöhen. "Es werden rund ein Viertel der 220 Teilnehmer getestet", kündigte Gerhard Janetzky, Geschäftsführender Gesellschafter des DKB-Istaf, im sid-Interview an.

Gleichzeitig räumte er ein, dass Wettkampfkontrollen nicht die Ideallösung im Kampf für einen sauberen Sport sind: "Ich glaube, dass man zur Steigerung der Effizienz der Dopingkontrollen vor allem gezielter im Training testen muss. Im Wettkampf erwischt man nur die Dummen, das sehe ich wie Professor Franke."

Janetzky fordert Konzentration der Kontrollen auf Lauf-Disziplinen

Janetzky verteidigte zudem seine im Berliner Tagesspiegel erhobene Forderung nach einer Konzentration auf die Läufe. Disziplinen wie Hammer- und Diskuswurf seien "nicht mehr zeitgemäß": "Die Leichtathletik hat mit 47 zu viele Disziplinen. Das ist nicht mehr überschaubar. Es muss eine Konzentration auf die spannenden wie die Läufe geben, auch wenn das im Werferland Deutschland keine populäre Forderung ist."

Deshalb führe man gerade Gespräche mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband über ein Förderprogramm für die Laufdisziplinen, das im nächsten Jahr beim dann am 1. Juni die Golden League eröffnenden Istaf erstmals zum Tragen kommen soll.

© SID

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