Leichtathletik Golden League
Wariner wendet knapp nächste Pleite ab

Nur hauchdünn hat 400-m-Star Jeremy Wariner aus den USA beim Golden-League-Meeting in Rom die dritte Niederlage in Folge gegen Landsmann Lashawn Merritt abgewendet.

Der US-Amerikaner Jeremy Wariner hat die Schmach einer dritten Niederlage in Folge gegen Landsmann Lashawn Merritt noch gerade abgewendet. Beim Golden-League-Meeting der Leichtathleten in Rom gewann der Olympiasieger die 400m in 44,36 Sekunden vor dem USA-Meister, der Wariner zuvor auch beim Auftakt der Serie in Berlin geschlagen hatte. Das Saisonduell steht nun 2:1 für den Newcomer.

Im Kampf um den eine Million schweren Golden-League-Jackpot blieben die spanische Hürdensprinterin Josephine Onyia als Sechste in 12,85 Sekunden, der amerikanische 400-m-Hürdenläufer Bershawn Jackson als Zweiter in 48,34 hinter Kerron Clement (48,23) sowie Weitspringer Hussein Taher Al-Sabee als Dritter mit 8,08m auf der Strecke. Ihre Chance haben dagegen weiter die Olympia-Favoritinnen Pamela Jelimo (Kenia) nach der erneuten 800-m-Glanzvorstellung in 1:55,69 Minuten und Kroatiens Hochsprung-Weltmeisterin Blanka Vlasic.

Vlasic feiert 32. Sieg in Serie

Vlasic bezwang Russlands Olympiasiegerin Jelena Slessarenko mit exakt 2,00m und überwandt beim 32. Sieg in Serie die einstige Traumgrenze bereits zum 39. Mal in ihrer Karriere. Sie scheiterte erst an 2,05m.

Bei ihrem Saisondebüt ließ sich Russlands Stab-Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa wieder als Siegerin feiern, denn bei 4,80m war keine Konkurrentin mehr im Wettbewerb. Silke Spiegelburg (Leverkusen) wurde Dritte mit der Steigerung auf 4,70m vor Ex-Weltmeisterin Swetlana Feofanowa mit 4,65m. Achte wurde die deutsche Meisterin Carolin Hingst (Mainz) mit 4,55m.

Nur um 0,07 Sekunden rannte über 1500m Asbel Kiprop (Kenia) in 3:31,64 Minuten an der Jahres-Weltbestzeit vorbei. Über 110m Hürden feierte Kubas neuer Weltrekordler Dayron Robles (12,87) einen klaren Erfolg in 13,08 Sekunden.

Powell verzichtet auf 100-m-Finale

Für Aufregung hatte zum Auftakt Jamaikas entthronter 100-m-Weltrekordler Asafa Powell gesorgt, der wegen Leistenproblemen nach dem 100-m-Vorlauf (10,19 als Fünfter) auf einen weiteren Start verzichtete. Nicht am Start war Usain Bolt (ebenfalls Jamaika), der Powell am 31. Mai in New York in 9,72 Sekunden als Weltrekordler entthront hatte.

"Es ist nichts Ernsthaftes. Nur ein leichter Krampf" meinte Powells Manager Paul Doyle, "er will im Olympiajahr kein Risiko eingehen und startet deshalb nicht im Finale."

Im B-Lauf über 400 erzielte der südafrikanische Prothesenläufer Oscar Pistorius als Siebter Saisonbestleistung in 46,62 Sekunden, lief aber klar an Olympianorm von 45,55 vorbei.

© SID

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