Leichtathletik Grand Prix
Doha ein Festival der Bestleistungen

Beim Super-Grand-Prix der Leichtathleten in Doha purzelten die Weltbestleistungen der Leichtathleten. Gleich acht neue Bestmarken stellten Läufer, Springer und Werfer auf. Kenia unterstrich dabei seine Ausnahmestellung.

Beim Super-Grand-Prix der Leichtathleten in Doha purzelten die Jahres-Weltbestleistungen. Ein Jahr nach dem Weltrekord-Sprint des US-Amerikaners Justin Gatlin in 9,77 Sekunden sahen die Zuschauer erneut absolute Topleistungen. Unter den acht Jahres-Weltbestmarken ragten die 12,66 Sekunden von Virginia Powell (USA) über 100m Hürden, die 86,39m von Norwegens Olympiasieger Andreas Thorkildsen im Speerwerfen, die 2,04m der kroatischen Hochspringerin Blanka Vlasic sowie Glanzzeiten der kenianischen Läufer heraus.

Beste deutsche Athleten waren drei Frauen. Silke Spiegelburg (Leverkusen) wurde mit 4,44m Stabhochsprung-Zweite, Carolin Hingst (Mainz) mit 4,35m ebenso Vierte wie im Hammerwurf Rekordlerin Betty Heidler (Frankfurt) mit 73,56m. Bestplatzierter der deutschen Männer war als Speerwurf-Siebter mit 79,45m der EM-Sechste Peter Esenwein (Kornwestheim-Ludwigsburg), Achte wurden Stefan Wenk (Sindelfingen) mit 78,86m und der frühere Dreisprung-Weltmeister Charles Friedek (Leverkusen) mit schwachen 16,11m.

Drei kenianische Läufer glänzen

Die Kenianer warteten mit internationalen Saisonbestmarken auf in 1:44,14 Minuten durch Wilfred Kipkemboi über 800m, 3:31,73 von Augustine Choge über 1500m und 7:33,06 von Elius Kipchoge über 3000m. Für die beiden anderen Jahresweltbestmarken sorgten zwei US-Amerikaner. Allyson Felix sprintete die 400m in 50,40 Sekunden und über David Payne 13,12 über 110m Hürden.

Im Kugelstoßen unterstrich der Jahres-Weltbeste Reese Hoffa (USA/21,84 m) seine Dominanz mit 21,37m. Im Diskuswerfen lag der zweimalige Olympiasieger Virgilijus Alekna (Litauen) klar mit 68,51m vorn, blieb aber deutlich unter der eigenen Saisonbestmarke von 70,01m und der überragenden Jahres-Weltbestweite des Esten Gerd Kanter (72,02m). Im Hammerwurf schlug Polens Olympiasiegerin von Sydney 2000, Kamila Skolimowska, mit 76,83m zu 75,73 m die russische Weltrekordlerin und Weltranglisten-Erste Tatjana Lyssenko (77,30m).

Der 100-m-Lauf der Männer verlief diesmal unspektakulär. In 10,13 Sekunden war der Weltranglisten-Zweite Darrel Brown (Trinidad und Tobago) 0,36 Sekunden langsamer als Gatlin vor einem Jahr. Der Rekord des Amerikaners wird offiziell erst dann gelöscht, wenn sein Dopingverfahren nach positiver A- und B-Probe die letzte Instanz durchlaufen hat. Derzeit gilt Asafa Powell (Jamaika) mit bereits dreimal erzielten 9,77 als Co-Weltrekordler.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%