Leichtathletik Grand Prix
Powell knackt eigenen 100-m-Weltrekord

Asafa Powell hat beim Iaaf Grand Prix-Meeting im italienischen Rieti seinen eigenen Weltrekord über die 100m unterboten. Der Jamaikaner verbesserte die Bestmarke um drei Hundertstelsekunden auf 9,74 Sekunden.

Asafa Powell hat die Hürde für die Konkurrenz über die 100m noch einmal höher gelegt. Der Jamaikaner verbesserte beim Iaaf Grand Prix im italienischen Rieti seinen eigenen Weltrekord um drei Hundertstelsekunden auf 9,74 Sekunden. Damit ist Powell der erste Mensch, der nach Einführung der elektronischen Zeitmessung vor 30 Jahren vier 100-m-Weltrekorde gelaufen ist.

"Großartig, großartig"

"Großartig, großartig", stammelte Powell, der völlig überrascht war von seiner Fabelzeit, die bei nahezu optimalen Bedingungen mit 1,7m Rückenwind zu Stande kam. Weil er die Zeit erst gar nicht glauben konnte, wurde er förmlich zur Zeitanzeige gedrängt, die er hinter dem Ziel nicht einsehen konnte. Dann konzentierte er sich auf das Finale, lief erneut ein großes Rennen, doch ohne Wind hier waren nur 9,78 Sekunden möglich.

Powell hatte die alte Bestmarke am 14. Juni 2005 in Athen aufgestellt und danach noch zweimal eingestellt. Bei der WM in Osaka war er in 9,96 Sekunden als Topfavorit nur Dritter hinter US-Star Tyson Gay (9,85) und Derrick Atkins (Bahamas/9,91) geworden.

© SID

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