Leichtathletik Hallen-WM
DLV reist mit 16-köpfigem Aufgebot zur Hallen-WM

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) wird bei der Hallen-WM in Moskau (10. bis 12. März) mit insgesamt 16 Sportlern an den Start gehen. Trotz verpasster Norm wurde auch Hürdensprinter Mike Fenner nominiert.

Mit insgesamt 16 Athleten reist der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) zur Hallen-Weltmeisterschaft nach Moskau (10. bis 12. März). Das gab der DLV am Tag nach den 53. Deutschen Hallen-Meisterschaften bekannt.

Neben 14 Norm-Erfüllern nominierte der Verband auch Stabhochspringerin Silke Spiegelburg (Leverkusen) und Hürdensprinter Mike Fenner (Wattenscheid) trotz knapp verfehlter Vorgabe. U20-Europameisterin und -Weltrekordlerin Spiegelburg hatte die Norm (4,50m) um fünf Zentimeter verpasst, Fenner, EM-Fünfter der Hallen-EM 2005, um eine Hunderstelsekunde (7,66 statt 7,65). "Beide stehen in der Weltrangliste um Platz zehn herum", erklärte der Leitende Bundestrainer Jürgen Mallow: "Und wir haben immer gesagt, dass die internationale Perspektive ein Punkt ist, den wir berücksichtigen."

Fitschen und Marx verzichten freiwillig

20 DLV-Athleten hatten die Norm geschafft. Jan Fitschen (Wattenscheid/3000m), Stefan Eberhardt (Erfurt/1500m) und Claudia Marx (Erfurt/400m) verzichten freiwillig auf einen Start in der russischen Metropole, Kugelstoßer Detlef Bock (Wolfsburg) und die Stabhochspringer Björn Otto (Uerdingen/Dormagen) und Lars Börgeling (Leverkusen) fallen der Regel zum Opfer, dass der DLV pro Disziplin nur zwei Athleten melden darf.

Als heißeste Anwärter auf einen Titel gelten Kugelstoßer Ralf Bartels (Neubrandenburg) und Stabhochspringer Tim Lobinger (Köln). Mallow sieht die Medaillenprognose für Moskau "so zwischen null und drei, wobei auch null möglich ist". In 13 von 24 Disziplinen - außer den Staffel - wird der DLV in Moskau überhaupt nicht vertreten sein. So über 60m, wo Deutschlands Leichtathlet des Jahres, Tobias Unger (Kornwestheim), die Norm nicht schaffte.

Gleichzeitig berief der DLV 25 Athleten für den Hallen-Europacup, der am Sonntag im nordfranzösischen Lievin ausgetragen wird. Konkurrenten sind jeweils Frankreich, Polen, Russland, Spanien und die Ukraine sowie bei den Männern Finnland und Italien sowie bei den Frauen Rumänien und Schweden.

© SID

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