Leichtathletik International
Bolt rennt nur knapp am Weltrekord vorbei

Mit der zweitbesten je gelaufenen Zeit über 100m (9,76 Sekunden) hat der Jamaikaner Usain Bolt in der olympischen Saison ein großes Ausrufezeichen gesetzt.

Trotz zweier Fehlstarts fast Weltrekord: In 9,76 Sekunden rannte Usain Bolt (Jamaika) in Kingston die zweitbeste reguläre 100-m-Zeit der Leichtathletik-Geschichte. Der 21-Jährige verfehlte den Weltrekord seines Landsmannes Asafa Powell bei 1,8m Rückenwind nur um 0,02 Sekunden und steigerte seine Bestzeit aus dem Vorjahr, als er in 19,75 WM-Zweiter über 200m war, gleich um 0,27 Sekunden.

"Ich war absolut überrascht, als ich die Zeit sah - so nah am Weltrekord", reagierte der 1,96m lange und nur 78 Kilo schwere Bolt, der Darvis Patton (USA) klar in 10,08 schlug. Dabei schufen zwei Fehlstarts der Konkurrenz ungünstige Bedingungen: wäre ihm ein weiterer unterlaufen, hätte Bolt disqualifiziert werden müssen.

Für weitere überragende Leistungen in Kingston sorgten der dreifache Sprint-Weltmeister Tyson Gay beim 200m-Sieg in 20,00 Sekunden und Weltmeister Kerron Clement in 47,79 Sekunden über 400m Hürden. Bei den Frauen glänzten Joanna Hayes (alle USA) in 12,72 über 100m Hürden und Kerron Stewart (Jamaika) in 10,96 über 100m. Gute 50,60 über 400m lief Golden-League-Siegerin Sanya Richards (USA).

Allerdings wurde Richards klar unterboten bei den Afrika-Meisterschaften in Addis Abeba. In Äthiopiens Hauptstadt steigerte sich die 24-Jährige Amantle Montsho auf 49,83 Sekunden. An gleicher Stelle gewann der Kenianer David Rudisha die 800 Meter überlegen in guten 1:44,20 Minuten.

© SID

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