Leichtathletik International
Leichtathletik-Welt trauert um Al Oerter

Die Diskuswurf-Legende Al Oerter ist tot. Der viermalige Olympiasieger starb am Montag im Alter von 71 Jahren in einem Krankenhaus in Fort Myers/US-Bundesstaat Florida an Herzversagen.

Der viermalige Diskus-Olympiasieger Al Oerter ist tot. Der US-Amerikaner starb am Montag im Alter von 71 Jahren in einem Krankenhaus in Fort Myers/US-Bundesstaat Florida an Herzversagen. Das teilte das Olympische Komitee der USA (Usoc) offiziell mit. "Die olympische Bewegung hat mit dem Tod von Al Oerter einen großartigen Botschafter verloren. Er hat alle Attribute eines großen Olympiers vereint", erklärte Usoc-Präsident Peter Ueberroth in einer Stellungnahme.

Oerter gewann im Diskus viermal in Folge olympisches Gold. Den ersten Olympiasieg feierte der Ausnahmeathlet 1956 in Melbourne und ließ diesem die Titel in Rom 1960, Tokio 1964 und Mexiko-Stadt 1968 folgen. Bei jedem dieser Wettbewerbe setzte Oerter, der erst am 19. September dieses Monats seinen 71. Geburtstag feierte, olympische Rekorde. Der "Mann mit dem goldenen Arm" hatte 1980 ein sensationelles Comeback: Der damals 43-Jährige warf die Scheibe 4,68m weiter (69,46m) als zur Zeit der Olympiasiege (64,78).

© SID

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