Leichtathletik International
Olympiasieger Montgomery gesteht Betrug

Vor einem Gericht in New York hat sich der ehemals schnellste Mann der Welt, Tim Montgomery, des Betrugs schuldig bekannt. Es geht in dem Verfahren um Scheckbetrügereien in Höhe von fünf Mill. Dollar.

Tim Montgomery, einstmals der schnellste Mann der Welt über die 100m, hat sich am Montag vor einem Gericht in New York des Betrugs schuldig bekannt. Ein Gerichtssprecher erklärte, der 32 Jahre alte US-Amerikaner habe sich zu Scheckbetrügereien in Höhe von fünf Mill. Dollar sowie zwei Fällen von Betrügereien gegenüber Banken bekannt. Weder Montgomery noch sein Anwalt waren zunächst zu einer Stellungnahme bereit.

Zu Beginn der Ermittlungen hatte Montgomery, der im Dezember 2005 nach der Dopingsperre durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS die Leichtathletik-Karriere beendet hatte, noch alle Vorwürfe bestritten. Er war im Mai 2006 verhaftet worden, kam gegen eine Kaution von 150 000 Dollar aber wieder auf freien Fuß.

Neben Montgomery, Vater des Sohnes der nach Dopingvorwürfen ebenfalls vor dem Ende ihrer Karriere stehenden dreimaligen Olympiasiegerin Marion Jones, zählt auch dessen früherer Trainer Steve Riddick zu einem Kreis von insgesamt zwölf Verdächtigen in den Betrugsfällen. Riddick war 1976 in Montreal mit den USA Olympiasieger in der 4x100-m-Staffel, Montgomery gelang das gleiche Kunststück 2000 in Sydney.

© SID

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