Leichtathletik Junioren
Erfolgreicher Abschluss für DLV-Junioren

Nach den guten Ergebnissen bei der U23-EM und der U18-WM hat nun auch die U20-EM in Hengelo einen erfolgreichen Ausgang für den DLV genommen. Der deutsche Nachwuchs gewann insgesamt 16 Medallien.

Der deutsche Leichtathletik-Nachwuchs hat auch bei der U20-Europameisterschaft im niederländischen Hengelo den Trend der erfolgreichen Titelkämpfe 2007 fortgesetzt. Eine Bilanz von sieben Siegen und 16 Medaillen (7/5/4) krönte die gelungenen Vorstellungen der Junioren. Voraus gegangen waren für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in den vergangenen beiden Wochen bereits zwei andere positive Bilanzen. Bei der U23-EM in Debrecen/Ungarn gab es 13 Medaillen (4-6-3), bei der U18-WM in Ostrau/Tschechien acht (3-2-3).

"Wir haben über die Maßen gut abgeschnitten und sind besonders stolz, dass wir sowohl im Medaillenspiegel wie auch in der Teamwertung der führenden europäischen Leichtathletik-Nation Russland auf den Fersen sind", sagte U20-Bundestrainer Dietmar Chounard.

Die Russen lagen mit zehn Gold-, acht Silber- und sechs Bronzemedaillen in Reichweite und hatten in der Nationenwertung der Ränge eins bis acht sogar nur 17 Zähler Vorsprung (230:213).

Reus mit großer Hoffnung auf WM-Staffel

Der mit zwei Gold- und einer Silbermedaille (100 und 4x100m sowie 200m) überragende deutsche Starter Julian Reus aus Erfurt kann sich nach seiner Galavorstellung laut Chounard nun sogar berechtigte Hoffnungen auf einen Start in der deutschen WM-Staffel von Osaka (25.8.-2.9.) machen: "Ich denke, er wird mit ganz oben auf der Nominierungsliste stehen." Diese veröffentlicht der DLV am Dienstag.

Die guten Leistungen des jungen Erfurters sind auch den Vereinen nicht entgangen: So vermeldet die TV Wattenscheid bereits, die Sprinthoffnung ab 2008 unter Vertrag genommen zu haben.

Weitere deutsche Titelträger waren der 800-m-Europacup-Dritte Robin Schembera (Leverkusen), im Speerwurf der vom zweimaligen WM-Dritten Boris Henry betreute Matthias de Zordo (Saarbrücken), über 400m Hürden Fabienne Kohlmann aus Karlstadt und Silvio Schirrmeister (Neubrandenburg) sowie Matthias Prey (Bad Bramstedt) im Zehnkampf.

Aus Bronze wird Silber

Am Sonntagabend hatte sich die Farbe einer der Medaillen noch von Bronze in Silber gewandelt, nachdem die ursprünglich siegreiche polnische 4x400-m-Staffel der Männer disqualifiziert wurde. Dadurch rückte Deutschland (3:08,64) hinter Großbritannien (3:08,21) auf Rang zwei vor.

© SID

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