Leichtathletik Junioren
U20-WM für deutsche Athleten voller Erfolg

Die deutschen Nachwuchs-Leichtathleten haben bei der U20-WM in Bydgoszcz voll überzeugt und mit sechs Goldmedaillen die beste Titel-Bilanz seit der Wiedervereinigung gefeiert.

Die U20-WM im polnischen Bydgoszcz war für die deutschen Nachwuchs-Leichtathleten ein voller Erfolg. Sechs Titel, eine Silber- und drei Bronzemedaillen bedeuteten die beste Gold-Bilanz seit der Wiedervereinigung und nährten damit ein Jahr vor der Heim-WM in Berlin die Hoffnung auf neuen Schwung für die olympische Kernsportart. Dabei spielte die 71-köpfige DLV-Auswahl bekannte Stärken wie im Mehrkampf (zweimal Gold), im Wurf (zweimal Gold), im Hochsprung und im Stabhochsprung aus.

"Das ist ein sensationelles Ergebnis. Wenn man sieht, dass wir in Nationenwertung und Medaillenspiegel als Zweite noch vor Kenia und Russland liegen, können wir sehr zufrieden sein", bilanzierte Bundestrainer Dietmar Chounard. Nur die USA waren besser. "In diesem Team steckt Potenzial. Jetzt ist es unsere Aufgabe, dieses auch in die A-Nationalmannschaft zu bringen."

Storl, Wolf, Jeß und Knobel starten Medaillen-Regen

An den ersten vier Tagen von Bydgoszcz hatte es vier Siege durch Kugelstoßer David Storl (Chemnitz), Diskuswerfer Gordon Wolf (Potsdam), Hochspringerin Kimberly Jeß (Rendsburg/Büdelsdorf) sowie Zehnkämpfer Jan Felix Knobel (Frankfurt/M.) gegeben. Bronze gewann 200-m-Sprinter Robert Hering (Jena).

Am Schluss-Wochenende triumphierten U20-Weltrekordler Raphael Holzdeppe (Zweibrücken/5,50m), der als einziger aus dem Team schon bei Olympia in Peking startet, und Siebenkämpferin Carolin Schäfer (Friedrichstein/5 833). Hinzu kamen Silber durch U18-Weltmeisterin Julia Fischer (Berlin/54,69m) mit dem Diskus sowie Bronze durch Stabhochspringer Karsten Dilla (Dormagen/5,30) und die 4x400-m-Staffel der Männer (3:06,47).

Gemessen an der Gesamtzahl der Medaillen (je zwölf) waren 2004, 2000 und 1992 die erfolgreichsten deutschen Jahre bei U20-Weltmeisterschaften, die seit 1986 alle zwei Jahre ausgetragen werden.

In Bydgoszcz kämpften 1 600 Athleten aus der Rekordzahl von 183 Ländern um 44 Titel.

© SID

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