Leichtathletik Marathon
Baldini fordert afrikanische Ausnahme-Läufer

Die afrikanischen Ausnahmeläufer müssen sich beim 37. New-York-Marathon am heutigen Sonntag vor allem vor einem Europäer vorsehen. Olympiasieger Stefano Baldini brennt auf den Sieg. Auch Lance Armstrong ist am Start.

Beim 37. New-York-Marathon am heutigen Sonntag steht ein "Duell" im Vordergrund. Olympiasieger Stefano Baldini fordert die afrikanischen Ausnahmeläufer. Der Italiener will als erster der 37 000 Starter durch das Zel laufen und die afrikanische Dominanz brechen. Der Zeitpunkt wäre optimal: Vor zehn Jahren sorgte Baldinis Landsmann Giacomo Leone für den letzten europäischen Sieg im "Big Apple".

Dabei muss sich der amtierende Europameister jedoch gegen drei Sieger der vergangenen Jahre behaupten: den Kenianer Rodgers Rop (2002), den Südafrikaner Hendrick Ramaala (2004) und Weltrekordler Paul Tergat (ebenfalls Kenia), der 2005 nach 42,195 Kilometern nur 0,3 Sekunden vor Ramaala ins Ziel sprintete.

Bei den Frauen läuft alles auf ein Duell zwischen Deena Kastor (USA) und Rita Jeptoo (Kenia) hinaus. Zum erweiterten Favoritenkreis gehören Titelverteidigerin Jelena Prokopucko (Lettland), 20-km-Weltrekordlerin Lornah Kiplagat (Niederlande) und Catherine Ndereba (Kenia).

Tour-de-France-Sieger Armstrong am Start

Prominentester "Hobby-Läufer" ist Ex-Rad-Star Lance Armstrong. Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger hat sich eine Zeit von 3:08 Stunden vorgenommen, damit wäre er genau eine Stunde und eine Sekunde langsamer als Tergat beim Sieg 2005.

© SID

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