Leichtathletik Marathon
Berliner Halbmarathon liefert Rekorde am Fließband

Beim 26. Berliner Halbmarathon purzelten die Rekorde. Neben der Rekord-Teilnehmerzahl von 20 000 Läufern, stellten Paul Kosgei und Edith Masai mit ihren Streckenrekorden neue Weltbestzeiten auf.

Die Zuschauer des 26. Berliner Halbmarathon konnten gleich zwei Streckenrekorde bestaunen. Sowohl der ehemalige Halbmarathon-Weltmeister Paul Kosgei, als auch die dreimalige Cross-Weltmeisterin Edith Masai (beide Kenia) knackten die alten Bestmarken. Durch seine Zeit von 59:07 Minuten schob sich der 27 Jahre alte Kosgei auf Rang zwei der ewigen Weltbestenliste vor. Nur der äthiopische Wunderläufer Haile Gebrselassie war bei seinem Weltrekord von 58:55 in diesem Jahr in Tempe/USA schneller. Diese Rekordzeit ist bislang vom Leichtathletik-Weltverband Iaaf jedoch noch nicht anerkannt.

Für Masai wurden 67:16 Minuten gestoppt, was die fünftbeste Zeit der Geschichte ist. Sie setzte sich gegen die Marathon-Olympiadritte Deena Kastor (USA/67:34) durch. Vorjahressiegerin Luminita Zaituc (Braunschweig) stieg bei Kilometer zehn aus, beste Deutsche war die Leverkusenerin Melanie Kraus als Fünfte in 73:58. Bei den Männern komplettierten Evans Cheruiyot (59:29) und Wilfred Taragon (beide Kenia/60:46) das Podium.

Veranstaltung ließ zahlreiche Rekorde purzeln

Kosgei entthronte durch seinen Sieg Europarekordler Fabian Roncero als Streckenrekordler, der 2001 in Berlin 59:52 gelaufen war, Masai löste Joyce Chepchumba (Kenia) ab, für die im Jahr 2000 68:22 gestoppt worden waren. Insgesamt verzeichnete die Veranstaltung mit über 20 000 Startern eine Rekordbeteiligung.

© SID

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