Leichtathletik Marathon
Grigorjewa und Cheruiyot gewinnen Regenschlacht

Lidija Grigorwjewa aus Russland und der Kenianer Robert Cheruyiot haben die 111. Auflage des Boston-Marathons gewonnen. Das Traditionsrennen litt unter höchst widrigen Wetterbedingungen.

Lidija Grigorjewa aus Russland hat beim 111. Boston-Marathon die Siegesserie der kenianischen Läuferinnen gebrochen. Die Olympia-Achte gewann bei Wind und Regen in 2:29:18 Stunden, der schlechtesten Siegerzeit seit 1985. Zuvor hatten acht Mal in Serie Frauen aus Kenia in Boston triumphiert.

Bei den Männern, wo aufgrund der widrigen Wetterungsbedingungen gar die schwächste Siegeszeit seit 1977 registriert wurde, war das Rennen dagegen fest in kenianischer Hand. Robert Cheruiyot verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich und gewann vor drei Landsmännern. Der Führende in der World Marathon Major Serie siegte in 2:14:13 Stunden und sicherte sich den dritten Titel nach 2003 und 2006. Beide Sieger erhalten jeweils 100 000 Dollar.

Grigorjewa setzte sich überraschend mit 40 Sekunden Vorsprung vor der lettischen Führenden in der World Marathon Major Serie, Jelena Prokopcuka durch. Die Mexikanerin Madai Perez (2:30:16) lief auf Rang drei zu ihrem besten Ergebnis bei einem großen Marathon. Vorjahres-Siegerin Rita Jeptoo (Kenia/2:33:08) musste sich mit Rang vier begnügen, Deena Kastor (2:35:09) konnte als Fünfte nicht den Traum vom ersten US-Sieg seit 22 Jahren erfüllen.

Hinter Cheruiyot komplettierten James Kwambai (2:14:33), Stephen Kiogora (2:14:47) und James Koskei (2:15:05) den kenianischen Vierfach-Erfolg. In Benjamin Maiyo (2:16:04) folgte hinter dem Äthiopier Teferi Wodajo (2:15:06) ein weiterer auf Rang sechs.

© SID

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