Leichtathletik Marathon
Hamburg-Marathon will in die "Top-Ten"

Die 21. Auflage des Hamburg-Marathons soll den Zuschauern in Erinnerung bleiben. Wenn der Sieger unter 2:07:15 Stunden bleibt, würde die Veranstaltung zu den zehn schnellsten City-Marathons weltweit gehören.

Der Hamburg-Marathon könnte bei seiner 21. Auflage (9.00 Uhr/live auf N3) in die weltweite Elite der City-Marathons aufsteigen. Sollte der Sieger unter 2:07:15 Stunden bleiben, würde die Veranstaltung in die "Top-Ten" der schnellsten Langstrecken-Events aufsteigen. Dem dreimaligen Sieger Julio Rey könnte dieses Kunststück gelingen. "Ich fühle mich in der Form, meine Bestzeit deutlich zu verbessern. Deshalb trete ich in Hamburg an", erklärte der Vorjahressieger aus Spanien am Donnerstag. Rey, der mit seiner Bestmarke von 2:07:27 Stunden seit 2003 den Streckenrekord in der Hansestadt hält, hatte erst kurzfristig seinen Start zugesagt. Den schnellsten Marathon lief 2003 der Kenianer Paul Tergat (2:04:55 Stunden) in Berlin.

Veranstalter Wolfram Götz freut sich auf Top-Leistungen: "Wir haben diesmal wieder ein sehr starkes Feld am Start, von dem wir sicher einiges erwarten dürfen." Konkurrenz bekommt Rey vor allem aus Kenia. In Robert Cheboror (2:06:23) und Fred Kiprop (2:06:47) haben zwei Athleten gemeldet, deren Bestzeiten unter 2:07:00 Stunden liegen. "Durch die schnellen Kenianer wird es in diesem Jahr deutlich schwerer. Allerdings habe ich im Training gemerkt, dass ich sehr gut drauf bin, deshalb habe ich dieses Rennen noch eingeschoben", sagte der Vizeweltmeister von 2003.

Dreher muss passen - Masai Favoritin

Bei den Frauen musste dagegen die Vorjahres-Dritte Claudia Dreher ihren geplanten Start kurzfristig absagen. Die dreimalige Köln-Marathon-Siegerin aus Gänsefurth bei Magdeburg hat nach einer langwierigen Virus-Infektion noch Trainingsrückstand. "Ich habe bis zuletzt gehofft, das Rennen bestreiten zu können, aber es macht mit Rücksicht auf mein großes Ziel Europameisterschaft im August einfach keinen Sinn", erklärte Dreher.

Top-Favoritin bei den Frauen ist derweil die Kenianerin Edith Masai, die bei ihren Marathon-Debüt im vergangenen Jahr in Hamburg gewonnen hatte. Insgesamt haben 28 301 Läufer für die 42,195km gemeldet.

© SID

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