Leichtathletik Marathon
Kenianische Galavorstellung bei Boston-Marathon

Der Kenianer Robert Cheruiyot und seine Landsfrau Rita Jeptoo haben beim 110. Boston-Marathon für einen Doppelsieg gesorgt. Dabei knackte Cheruiyot bei den Männern den zwölf Jahre alten Streckenrekord um eine Sekunde.

Die Athleten Rita Jeptoo und Robert Cheruiyot haben bei der 110. Auflage des Boston-Marathons für einen kenianischen Doppelsieg gesorgt. Dabei knackte Cheruiyot bei seinem zweiten Sieg in Boston nach 2003 in 2:07:14 Stunden die alte Bestmarke seines Landsmannes Cosmas Ndeti (2:07:15) aus dem Jahr 1994 um eine Sekunde.

Zusätzlich zur Siegprämie von 100 000 Dollar durfte sich Robert Cheruiyot, der seinen Landsmann Benjamin Maiyo (2:08:21) und den US-Olympiazweiten Meb Keflezighi (2:09:56) auf die Plätze verwies, über eine Rekordprämie von 25 000 Dollar freuen. Cheruiyot ist der 14. Kenianer seit 1991, der dieses Rennen gewann.

Uta Pippig bleibt Rekordhalterin

Die 25 Jahre alte Rita Jeptoo verbuchte in 2:23:38 Stunden für die klassische 42,195 km lange Strecke die achtbeste je gelaufene Zeit bei den Frauen und verwies die Lettin Jelena Prokopcuka mit zehn Sekunden Vorsprung auf den zweiten Rang. Dritte wurde die Japanerin Reiko Tosa in 2:24:11 Stunden. Einen Rekord in Boston hält immer noch die Berlinerin Uta Pippig mit drei Siegen in Folge (1994, 1995, 1996).

Boston war der Auftakt zur neu ins Leben gerufenen World-Marathon-Majors-Series, zu der noch die Veranstaltungen in London (23. April), Berlin (24. September), Chicago (22. Oktober) und New York (5. November) gehören. Nach zwei Jahren dürfen sich die punktbesten Gesamtsieger der Wertung bei den Frauen und Männern eine Million Dollar teilen.

© SID

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