Leichtathletik Marathon
Marathon-Elite in London und Rotterdam am Start

Die beiden Weltrekordhalter Gebrselassie und Radcliffe fehlen. Dennoch können sich die Zuschauer der heutigen Marathons in London und Rotterdam über hochkarätige Starter freuen.

In Abwesenheit der Weltrekordler Haile Gebrselassie und Paula Radcliffe tritt vier Monate vor Olympia in Peking ein Großteil der Weltelite heute bei den Marathonläufen in London und Rotterdam an. An der Themse streiten die Besten unter 36. 000 Teilnehmern - nur New York hat noch mehr Läufer - vor einer Million Zuschauer um 295 000 Dollar Preisgeld. An der niederländischen Nordseeküste werden voraussichtlich 800 000 Menschen den 10 000 Läuferinnen und Läufern zujubeln.

Vorjahressieger Martin Lel (Kenia) gehört erneut zum diesmal großen Kreis der Favoriten um 65 000 Dollar Sieggeld. Er umfasst auch Italiens Olympiasieger Stefano Baldini und Kenias Weltmeister Luke Kibet. Bei den Frauen gilt Berhane Adere (Äthiopien) als Favoritin.

Mikitenko plagen Fußprobleme

Nach ihrer Glanzzeit von 2:24:51 Stunden beim beeindruckenden Debüt Ende September in Berlin reist Irina Mikitenko mit Problemen am Sprunggelenk an. "Beim Laufen merke ich nicht mehr viel. Aber 42 Kilometer sind lang", sagt die 35-Jährige, deren Ziel es ist, mit der Spitze mitzugehen. Die Probleme traten nach ihrem Streckenrekord beim Osterlauf in Paderborn wieder auf, nachdem sie zuvor in ihrer kasachischen Heimat im Trainingslager gewesen war.

Neben Irina Mikitenko haben von mindestens sieben deutschen Kandidatinnen bisher vier (drei dürfen starten) die Olympianorm von 2:31 Stunden unterboten: Melanie Kraus (Leverkusen) in 2:28:56, Sabrina Mockenhaupt (Köln) in 2:29:33 und Luminita Zaituc (Braunschweig) in 2:30:09. Europameisterin Ulrike Maisch (Rostock) will die Norm beim Hamburg-Marathon am 27. April laufen.

Gebrselassies Berlin-Weltrekord kaum in Gefahr

Eine Stunde später in Rotterdam zählt Vorjahressieger Joshua Chelanga (Kenia) erneut zum Teilnehmerfeld, viele seiner Landsleute gehören zum Favoritenkreis. Dreimal wurden auf dem flachen Kurs Weltrekorde gelaufen, doch die Berliner Marke von Gebrselassie (2: 04:26) ist kaum in Gefahr, schon gar nicht die 2:15:25 von Radcliffe, die im Gegensatz zum Äthiopier den Olympia-Marathon bestreiten will.

© SID

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