Leichtathletik Marathon
Mikitenko will Happy End bei Chicago-Marathon

Marathonläuferin Irina Mikitenko hat ihren endgültigen Verzicht auf künftige Bahnrennen erklärt. Am Sonntag strebt die 38-Jährige beim Chicago-Marathon ein Saison-Happy-End an.

Als weltbeste Marathonläuferin der beiden letzten Jahre hat Irina Mikitenko ihren endgültigen Verzicht auf künftige Bahnrennen erklärt, bevor sie am Sonntag in ihrem Seuchenjahr 2010 beim Chicago-Marathon noch ein Happy End anstrebt. Auf die 500 000 Dollar Prämie, die sie 2008 und 2009 als Siegerin der World Marathon Major gewann, hat die 38-Jährige wohl nur dann erneut eine Chance, wenn die Russin Lilja Schobuchowa beim Lauf der 45 000 in Chicago scheitert.

Irina Mikitenko, die im April mit Knochenhauptproblemen beim London-Marathon aufgegeben hatte und im Sommer an der EM-Qualifikation über 10.000m gescheitert war, gab das endgültige Ende ihrer Bahnkarriere bekannt. "Die Bahnstrecken sind für mich in meiner leistungssportlichen Karriere abgeschlossen. Ich werde nicht mehr über 10.000m starten", verkündete die Wattenscheiderin bei www.leichtathletik.de.

Erkältung verhinderte Start bei Halbmarathon in Newcastle

Irina Mikitenko, 2009 in Chicago Zweite hinter Schobuchowa, die im April auch in London siegte, hatte zuletzt wegen einer im Trainingslager St. Moritz/Schweiz zugezogenen Erkältung auch auf den Halbmarathon im britischen Newcastle verzichtet. "Zehn Tage ist sie ausgefallen. Aber sie hat immer noch eine gute Form. Die Ausdauer ist da, ein bisschen Schnelligkeit fehlt. Aber Marathon ist so oder so eine interessante Strecke, da kann alles passieren", sagt Trainer und Ehemann Alexander Mikitenko.

"Ich will vorne mit dabei sein", versichert Irina Mikitenko, die in der WMM-Wertung mit 40 Punkten klar hinter Schobuchowa (60) liegt. Die Russin, der Ambitionen auf den Landesrekord von 2:20:47 Stunden nachgesagt werden, muss Dritte werden, um 500 000 Dollar zu kassieren. Scheitert sie, hätte eine Mikitenko in starker Form ihre Chance. Doch die Wattenscheiderin schätzt auch die Äthiopierinnen um Atsede Baysa, Lidija Grigorjewa als zweite Russin und die Japanerin Naoko Sakamoto stark ein.

"Die Konkurrenz ist hochkarätiger als 2009", stellt Irina Mikitenko fest: "Aber ich bin fit, ich bin gesund, mir tut nichts weh. In Chicago gibt es eine ganz gute Stimmung, und die Strecke passt gut zu mir."

© SID

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