Leichtathletik Marathon
Rey bleibt der König von Hamburg

Mit dem neuen Streckenrekord von 2:06:52 Stunden hat der Spanier Julio Rey den Hamburg-Marathon gewonnen. Für den Spanier war es bereits der vierte Sieg an der Alster in Serie.

Bereits zum vierten Mal in Folge hat der Spanier Julio Rey den Hamburg-Marathon gewonnen und in 2:06:52 Stunden einen neuen Streckenrekord aufgestellt. Der 34-Jährige blieb bei der 21. Auflage des Rennens 35 Sekunden unter seiner bisherigen Bestmarke, die er vor drei Jahren erzielt hatte. Auf den zweiten Platz kam nach 42,195 km der Kenianer Robert Cheboror (2:07:36 Stunden), Dritter wurde dessen Landsmann James Rotich (2:09:25).

"Danke Hamburg! Dieser Marathon ist mein absolutes Lieblingsrennen. Die Menschen hier haben mich fantastisch unterstützt und diese Zeit erst möglich gemacht", erklärte Rey, der neben 30 000 Euro für den Sieg zusätzliche 37 500 Euro für die Zeit und den Streckenrekord kassierte. "Eigentlich wollte ich mich in diesem Jahr nur auf die EM im August konzentrieren, aber es war die absolut richtige Entscheidung, diesen Lauf noch einzuschieben", sagte der 34-Jährige.

Spitzentrio setzt sich früh ab

In einer achtköpfigen Spitzengruppe hatten sich Rey, Cheboror und Rotich schnell vom knapp 20 000 Läufer zählenden Feld abgesetzt. Dank der guten Tempoarbeit dreier "Hasen" lagen die Topathleten nach 20km in 1:00:05 Stunden bereits klar auf Bestzeitkurs. Kurz darauf konnte Rotich seinen beiden Kontrahenten nicht mehr folgen.

Mit einem unwiderstehlichen Zwischenspurt auf der Rothenbaumchaussee vier Kilometer vor dem Ziel ließ Rey auch seinen letzten Widersacher stehen und lief in kürzester Zeit gut 100m Vorsprung auf den Rotterdam-Sieger von 2004 heraus. Mit seiner Weltklasse-Zeit im Ziel verpasste Rey zwar die zwei Wochen alte Weltjahresbestmarke des Kenianers Sammy Korir (2:06:38/Rotterdam), bescherte Hamburg aber erstmals einen Platz unter den Top-10 der weltweit schnellsten City-Marathons.

Robe Tola siegt mit neuer Streckenbestmarke

Bei den Frauen egalisierte die Äthiopierin Robe Tola in 2:24:35 Stunden die Streckenbestmarke von Katrin Dörre-Heinig (Leipzig) aus dem Jahr 1999 und kassierte inklusive Siegprämie 45 000 Euro. Die Überraschungssiegerin wurde zudem mit 20 Jahren zur jüngsten Hamburg-Siegerin aller Zeiten. Zweite in 2:27:09 wurde die Kenianerin Rose Cheruiyot. Beste Deutsche war die Rostockerin Ulrike Maisch als Neunte. In 2:31:55 Stunden schaffte sie die Qualifikationsnorm für die Europameisterschaften im August in Göteborg.

Knapp eine Stunde vor den bestern Läufern waren die rund 100 gestarteten Handbiker und Rollstuhlfahrer ins Ziel gekommen. Schnellster war dabei der Belgier Wim Decleir (1:15:11), der im handbetriebenen Dreirad den elfmaligen Hamburger "Rolli"-Sieger Heinz Frei aus der Schweiz auf den zweiten Platz verwies.

© SID

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