Leichtathletik Marathon
Wami und Prokopcuka kämpfen um den Jackpot

Wenn am heutigen Sonntag der Startschuss zum New-York-Marathon fällt, steht ein Duell besonders im Blickpunkt. Gete Wami (Kenia) und die Lettin Jelena Prokopcuka kämpfen um den 500 000-Dollar-Jackpot.

Rund 37 000 Läufer gehen heute beim New-York-Marthon an den Start, im Fokus aber steht das Duell zweier Damen. Kenias Titelverteidigerin Gete Wami und die Lettin Jelena Prokopcuka kämpfen in der US-Metropole um den 500 000-Dollar-Jackpot der World Marathon Majors (WMM). Bei den Männern steht Robert Cheruiyot (Kenia) bereits als Gesamtsieger mit gleich hoher Börse fest.

Die zweimalige New-York-Siegerin aus dem Baltikum muss mindestens Dritte werden, um Wami in der Punktewertung der besten Marathonläufe der letzten zwei Jahre noch überholen zu können. "Ich habe den Berlin-Marathon ausgelassen, um hier stärker sein zu können", sagte Prokopcuka, zuletzt zweimal Zweite in Boston.

Ihre Börse gefährden könnten Catherine Ndereba (Kenia), viermal Siegerin in Boston, je zweimal bei der WM und in Chicago, sowie Weltrekordlerin Paula Radcliffe (Großbritannien), die im Oktober auf einer kürzeren Distanz in Budapest ihr erstes Rennen seit 21 Monaten bestritt. Prokopcuka: "Als Paula den Start zusagte, hat das die Taktik aller Spitzenläuferinnen verändert."

Bei den Männern sind unter anderem Titelverteidiger Marilson Gomes dos Santos (Brasilien), der London-Zweite Abderrahim Goumri (Marokko) und der zweifache London-Sieger Martin Lel (Kenia) am Start, außerdem nach langer Verletzungspause Ex-Weltrekordler Khalid Khannouchi (USA).

© SID

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