Leichtathletik Meeting
Heidler kommt dem Weltrekord immer näher

Beim EM-Test in Leverkusen stellte Betty Heidler einen neuen deutschen Rekord im Hammerwerfen auf. Ihr Wurf über 76,55m war nur 86 Zentimeter kürzer als der aktuelle Weltrekord von Tatjana Lysenko aus Russland.

Kurz vor Beginn der Leichtathletik-EM in Göteborg (7. bis 13. August) kommt Betty Heidler immer besser in Form. Die Olympia-Vierte hat sich beim EM-Test der deutschen Leichtathleten in Leverkusen mit 76,55m dem Hammerwurf-Weltrekord bis auf 86 Zentimeter genähert. Die 22 Jahre alte Frankfurterin erzielte im dritten Versuch ihren fünften deutschen Rekord in diesem Jahr. Heidler bleibt jedoch Fünfte der Welt- und Europarangliste hinter Russlands Weltrekordwerferinnen Tatjana Lysenko (77,41) und Gulfija Chanafejewa (77,26), der Weißrussin Aksana Miankowa (76,86) sowie Jekaterina Choroschich (76,63), einer dritten Russin.

Heidler hatte den Rekord zuletzt am 10. Juni im französischen Lille auf 75,38m verbessert. Es war damals die vierte Bestmarke der Frankfurterin binnen zehn Tagen. Zuvor hatte sie am 4. Juni in Fränkisch Crumbach mit 75,16m und sechs Tage zuvor im tschechischen Ostrau zweimal in einem Wettbewerb Rekordweiten erzielt (72,84 und 72,91m).

Esser steigert sich auf 81,10m

Der WM-Vierte Markus Esser steigerte sich auf seiner Leverkusener Heimanlage auf 81,10m. Der 26-Jährige übertraf damit seine bisherige Bestmarke und deutsche Jahresbestleistung, mit der er Sechster der Welt- und Fünfter der Europarangliste ist, um vier Zentimeter. Der mit 80,82m jeweils einen Rang hinter ihm platzierte Ex-Weltmeister Karsten Kobs (Lanstrop) kam nur auf 75,77m.

Hinter Heidler verzeichneten die beiden EM-Teilnehmerinnen Susanne Keil (Leverkusen) 69,16 und Kathrin Klaas (Frankfurt) 66,70m.

In 12,71 Sekunden erzielte die WM-Vierte Kirsten Bolm (Mannheim) ihre zweitbeste Saisonzeit des Jahres und erhöhte ihre Chance auf den deutschen Leichtathletik-Jackpot in Höhe von 50 000 Euro. Neben ihr hat nur noch Tim Lobinger (Köln), der nach starken 5,85m als Stabhochsprungsieger feststand, die Chance auf den deutschen Leichtathletik-Jackpot in Höhe von 50 000 Euro. Ausgeschieden ist in diesem Wettbewerb die EM-Zweite Christina Obergföll (Offenburg), weil sie im Speerwerfen mit 64,97m der Leverkusener Olympia-Zweiten Steffi Nerius unterlag, die erneut starke 65,23m bot.

© SID

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