Leichtathletik Meeting
Obergföll eröffnet in Kassel die Jackpot-Jagd

Speer-Europarekordlerin Christina Obergföll nimmt beim Leichtathletik-Meeting in Kassel den Jackpot ins Visier. Keine klaren Favoriten gibt es bei den Stabhochspringern.

Beim Leichtathletik-Meeting in Kassel steht heute ab 17.30 Uhr ein deutsches Frauen-Quartett besonders im Blickpunkt. Hammer-Weltmeisterin Betty Heidler (Frankfurt/Main), Speer-Europarekordlerin Christina Obergföll (Offenburg) und Europameisterin Steffi Nerius (Leverkusen) sind zusammen mit der Kugel-Olympiazweiten Nadine Kleinert die Top-Starter der Veranstaltung.

Dabei wird mit Kugel und Speer bei den Frauen sowie im Stabhoch- und Weitsprung der Männer der DKB-Cup um den 50 000-Euro-Jackpot eröffnet. Diesen teilen sich nach den weiteren Meetings in Cottbus (11. Juni), Leverkusen (30. Juli) und im historischen Olympischen Dorf von Berlin 1936 (31. August) die Athleten, die bei allen vier Veranstaltungen beste Deutsche waren. Im Vorjahr gelang dies Obergföll und dem deutschen Kugelstoß-Meister Peter Sack.

"Eine der wenigen Gelegenheiten, nebenbei viel Geld zu verdienen"

"Natürlich würde ich ihn gerne wieder mitnehmen. Es ist für uns Werferinnen eine der wenigen Gelegenheiten, nebenbei noch viel Geld zu verdienen. Gegen eine Medaille in Peking würde ich den Jackpot allerdings eintauschen", sagt die WM-Zweite Obergföll.

Sie trifft 2008 erstmals auf die immer noch angeschlagene Nerius. Ihr machen die rechte Schulter und das rechte Knie sowie gelegentlich der Rücken zu schaffen. "Die letzten Technikeinheiten liefen zufriedenstellend, aber schmerzfrei werde ich wohl nie mehr werfen können", meint die 35-Jährige.

Die Magdeburger Kugel-WM-Dritte Kleinert sagt: "Ich fahre zu jedem Wettkampf, um zu gewinnen. Von daher rechne ich mir auch im DKB-Cup Chancen aus." Sie ist mit 19,89m derzeit Zweite der Jahres-Weltbestenliste.

Stabhochsprung-Duelle bei den Männern offen

Keine klaren Favoriten gibt es im Jackpot-Rennen der beiden Männer-Disziplinen, wobei vor allem im Stabhochsprung mit dem WM-Dritten Danny Ecker (Leverkusen) und dem deutschen Rekordler Tim Lobinger (München) sowie einem halben Dutzend weiterer Kandidaten alles offen ist.

Hammer-Weltmeisterin Heidler kann nach ihrer Olympianominierung befreit werfen und konzentriert sich bereits voll auf die Herausforderung Peking.

© SID

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