Leichtathletik National
Dietzsch und Nerius im Mittelpunkt beim Cup-Finale

Beim DKB-Cup-Finale in Elstal werden heute die dreimalige Diskusweltmeisterin Franka Dietzsch und Speerwurf-Weltmeisterin Steffi Nerius verabschiedet. Im Jackpot sind 30 000 Euro.

Der Abschied von Speerwurf-Weltmeisterin Steffi Nerius und der dreimaligen Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch stehen bei der Entscheidung um den deutschen Leichtathletik-Jackpot beim DKB-Cup-Finale am Sonntag (ab elf Uhr) im brandenburgischen Elstal vor den Toren Berlins im Blickpunkt.

Im historischen Olympischen Dorf von 1936 bestreitet Überraschungs-Weltmeisterin Nerius ihren letzten offiziellen Wettkampf in Deutschland (16.05 Uhr) und könnte mit einem Sieg über die Olympiadritte und Dauerrivalin Christina Obergföll (Offenburg) einen Anteil aus dem mit 30 000 Euro gefüllten Jackpot abgreifen.

Dietzsch gegen Harting beim Zielwerfen

Auch die Neubrandenburgerin Dietzsch (41), langjährige Zimmerkollegin von Nerius bei großen Meisterschaften, streift in Elstal noch einmal die Wettkampfkleidung über und tritt gegen Weltmeister Robert Harting (Berlin) zum Zielwerfen an (15.45 Uhr). Die Verabschiedung von Nerius, Dietzsch und Sonja Kesselschläger (31/Neubrandenburg), der Athen-Olympiasechsten im Siebenkampf, wird um 16.35 Uhr von den jeweiligen Trainern Helge Zöllkau, Dieter Kollark und Klaus Baarck vorgenommen.

Für Nerius fällt der Vorhang am Sonntag allerdings nur zum vorletzten Mal. Sie tritt am folgenden Wochenende noch einmal beim Weltfinale im griechischen Thessaloniki an, ehe sie zum 1. Oktober Trainerin in der Behindertensport-Abteilung ihres Vereins Bayer Leverkusen wird.

Bartels und Kappler noch mit Jackpot-Chancen

Jackpot-Anwärter sind neben Nerius auch der Kugel-WM-Dritte Ralf Bartels (Neubrandenburg/14.55 Uhr) und Weitspringerin Bianca Kappler (Rehlingen/11.10 Uhr). Das Trio gewann bei zwei der drei zurückliegenden Meetings in Baunatal, Leverkusen und Cottbus. Im Stabhochsprung der Männer (13 Uhr) gibt es dagegen keinen Jackpot-Anwärter mehr.

Erstmals in der vierjährigen Geschichte des DKB-Cups ist die zur Verfügung stehende Gewinnsumme von 50 000 Euro auf 30 000 geschrumpft, weil niemand ungeschlagen blieb. Das war zuletzt dreimal anders. 2006 strich Hürdensprinterin Kirsten Bolm (Mannheim/2006) das Geld alleine ein, 2007 teilten es sich Speerwerferin Obergföll und Kugelstoßer Peter Sack (Leipzig), 2008 dann Obergföll und die Kugel-WM-Zweite Nadine Kleinert (Magdeburg).

© SID

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