Leichtathletik National
Mockenhaupt gewinnt in Trier, Cierpinski in Erfurt

Sabrina Mockenhaupt ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und hat den Silversterlauf in Trier überlegen gewonnen. Bei den Männern gelang Moses Kipsiro aus Uganda der Hattrick, in Erfurt triumphierte Falk Cierpinski.

Die Überraschung blieb aus, die Favoriten ließen nichts anbrennen: Zum Jahresende haben die Kölnerin Sabrina Mockenhaupt und Moses Kipsiro aus Uganda beim 18. Silvesterlauf in Trier Siege gefeiert. Kipsiro schaffte beim "deutschen Sao Paulo" unter dem Jubel von rund 15 000 begeisterten Zuschauern an der Strecke in 22:30 Minuten dabei als Erster den Hattrick. Der 21-Jährige scheiterte jedoch bei Samba-Trommeln, Konfetti-Regen und Trillerpfeifen bei dem Versuch, den Streckenrekord des Kenianers Isaac Kariuki aus dem Jahr 1997 (22: 21) zu brechen. Bester Deutscher war der Tübinger Arne Gabius als Sechster (23:08) direkt vor 10 000-m-Europameister Jan Fitschen (Wattenscheid/23:25).

Von der Frauen-Bestzeit (15:15) war in Deutschlands ältester Stadt auch Mockenhaupt weit entfernt, die sich wie Kipsiro bereits in der zweiten 1-km-Runde vom Feld absetzte und einem ungefährdeten Sieg entgegenlief. In 16:01 Minuten lag die 27-Jährige 22 Sekunden vor der Saarbrückerin Susanne Hahn, die am Vortag in ihrer Heimatstadt erfolgreich war. Sechste (16:49) wurde Marathon-Europameisterin Ulrike Maisch aus Rostock, die wie erwartet ohne Chance war. Das reizvolle Duell zwischen Sabrina Mockenhaupt mit Irina Mikitenko fiel aus, da die Wattenscheiderin wegen einer Mittelohrentzündung absagen musste. "Schade, ich wäre gerne gegen Irina gelaufen. So fehlte mir ein wenig die Konkurrenz", sagte "Mocki".

Cierpinski in Erfurt zum Jahresende vorn

Bei der 34. Auflage des Silversterlaufs in Erfurt hat sich Falk Cierpinski (SV Halle/Saale) den Sieg gesichert. Der Sohn des zweimaligen Marathon-Olympiasiegers Waldemar Cierpinski gewann in einem schnellen Rennen über zehn Kilometer in 30:08 Minuten. Insgesamt waren 1 700 Läufer am Start.

Der ehemalige Triathlet Falk Cierpinski will im Frühjahr die Olympianorm im Marathon (2:11:30 Stunden) auf einer der schnellen Strecken in Rotterdam, Hamburg oder Wien erreichen. Der 29-Jährige, der von seinem Vater trainiert wird, hat eine Bestzeit von 2:19:04.

Alexander Brushinski aus Wenden und die Dortmunderin Heike Bienstein haben sich derweil beim 26. Internationalen Silvesterlauf von Werl nach Soest durchgesetzt. Der 22-jährige Brushinski benötigte für die 15-km-Strecke entlang der B1 48:03 Minuten und lag damit vor Michael Brand (Brakel/48:10) und Martin Friedrich (Passau/49:09). Die Entscheidung fiel 500m vor dem Ziel, als Brushinski seinen Spurt anzog.

Bei den Frauen erreichte Heike Bienstein als sichere Siegerin den Marktplatz in Soest. Die 21 Jahre alte Sportstudentin, die im Vorjahr in 58:08 Minuten Zweite war, lag in der persönlichen Bestzeit von 54:35 Minuten vor Silvia Krull (Lage-Detmold/55:11) und Franziska Stebner (Tudorf/54:25).

Insgesamt nahmen 7 800 Läufer und Läuferinnen teil. Damit ist Werl-Soest der größte Lauf dieser Art in Deutschland. Neben dem Sport stand bei der Veranstaltung auch der gute Zweck im Vordergrund. So geht der Erlös der Veranstaltung in Höhe von 50. 000 Euro an Projekte für hilfsbedürftige Kinder. Seit 1982 haben die Silvesterläufer knapp eine Million Euro für karitative Zwecke gesammelt.

Bietigheim: Hallmann und Jerotich gewinnen

Der Tübinger Sebastian Hallmann und die Kenianerin Milka Jerotich waren die Sieger beim 27. Silvesterlauf in Bietigheim. Auf der 11,2km langen Strecke setzte sich Hallmann in 33:03 Minuten vor seinem Klubkameraden Filmon Ghirmai durch, der sechs Sekunden später ins Ziel kam. Deutlicher fiel der Triumph von Milka Jerotich aus, die am Vortag bereits in Frankfurt/Main Co-Siegerin war. Die Ostafrikanerin dominierte in 37:19 Minuten mit 24 Sekunden Vorsprung vor Frankfurt-Marathon-Siegerin Melanie Kraus aus Leverkusen (37:43).

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%