Leichtathletik National
Schrader peilt weitere Bestmarken an

Michael Schrader möchte nach seinem Erfolg beim Zehnkampf in Götzis beim Meeting in Ratingen weitere Bestmarken erreichen. Das WM-Ticket hat der 21-Jährige bereits in der Tasche.

Zweieinhalb Wochen vor der entscheidenden WM-Qualifikation strebt Deutschlands neue Zehnkampf-Hoffnung Michael Schrader weitere Bestmarken am 20./21. Juni in Ratingen/Rheinland an. Dort ist ihm das WM-Ticket für Berlin (15. -23. August) nach seiner Steigerung auf 8 522 Punkte am vergangenen Wochenende in Götzis/Österreich nicht mehr zu nehmen.

"Natürlich kann ich mich nicht wie in Götzis in sieben Einzeldisziplinen steigern, aber drei oder vier Bestmarken möchte ich schon machen", erklärte der 21 Jahre alte Uerdinger am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Ratingen. Schrader: "Im Hochsprung will ich statt 1,88 m zwei Meter schaffen, über 400 m zwei Sekunden schneller laufen und mich auch durch die Verlängerung des Anlaufs und eine andere Griffhöhe im Stabhochsprung steigern." Auch in einer der sieben anderen Disziplinen könne es durchaus eine noch bessere Leistung geben als in Götzis.

"8 500 kann ich nicht versprechen"

Dennoch rechnet Schrader nicht mit einer erneuten Steigerung der Gesamt-Punktzahl. "8 300 wäre toll. 8 500 kann ich nicht versprechen", sagt der Weltranglisten-Spitzenreiter, der am Montag beim früheren deutschen Zehnkampfmeister Dr. Dirk-Achim Pajonk in Düsseldorf ein großes Blutbild erstellen ließ, um seinen starken Wadenkrämpfen vom Hochsprung und 400-m-Lauf auf den Grund gehen zu können. Schrader: "Die Ergebnisse gibt es wohl erst in einigen Tagen. Ich gehe davon aus, dass ich in Ratingen ähnliche Probleme nicht haben werde."

Beste Voraussetzungen für den WM-Start haben in Götzis auch Pascal Behrenbruch (Frankfurt/8 374) und Norman Müller (Halle-Saale/8 272) geschaffen. Fraglich ist, ob der WM-Fünfte Andre Niklaus (Berlin) nach einer Zehenverletzung und der letztejährige Sieger der Ratinger Olympia-Qualifikation, Arthur Abele (Ulm), nach einer langwierigen Schambeinentzündung noch in den Kampf um die drei WM-Tickets eingreifen können.

© SID

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