Leichtathletik National
Unger entscheidet sich für OP und gegen EM

Der deutsche 200m-Rekordler Tobias Unger wird sich am 19. Juli an der verletzten Ferse und Achillessehne operieren lassen. Der Eingriff bedeutet für ihn das Saisonende und damit das Aus für die EM in Göteborg.

Deutschlands 200m-Ass Tobias Unger hat sich für einen frühzeitigen Eingriff an seinem verletzten Fuß entschieden und kann daher in dieser Saison definitiv nicht mehr laufen. "Eine Tuberkante an der Ferse und eine Verletzung der Achillessehne erlauben leider keine weiteren Starts mehr für dieses Jahr. Am 19. Juli werde ich mich in Essen bei Dr. Graff operieren lassen", teilte Unger auf seiner Homepage mit.

Dass der Olympia- und WM-Siebte über 200m wegen der Verletzung bei den Leichtathletik-Europameisterschaften im schwedischen Göteborg (7. bis 13. August) fehlen würde, ist damit klar. Nach der Operation folgt für Unger eine fast zweimonatige Rehabilitationsphase.

Schon die EM 2002 in München hatte der 26-Jährige wegen eines Fersensporns, damals allerdings am anderen Fuß, verpasst. Die neuerlichen Probleme im Bereich der Achillessehne traten schon Ende April im US-Trainingslager auf. Durch Spritzen hatten sie sich jedoch gebessert, ehe sie in der vergangenen Woche beim Europacup in Malaga erneut aufkamen.

© SID

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