Leichtathletik Olympia
Chambers nahm Mix aus sieben Substanzen

Dwain Chambers hat eingeräumt, in seiner Doping-Zeit einen Cocktail mit sieben verbotenen Substanzen eingenommen zu haben. Der Sprinter hofft noch auf die Olympia-Teilnahme.

Der ehemalige Weltklasse-Sprinter Dwain Chambers hat zugegeben, dass er während seiner Doping-Zeit 2003 einen Cocktail mit sieben verbotenen Substanzen zu sich genommen hat. Durch die Aussage erhofft sich der ehemalige 100-m-Europarekordler noch eine Startgenehmigung für die Olympischen Spiele in Peking (8. bis 24. August).

Chambers hatte eine zweijährige Sperre erhalten, nachdem er positiv auf die Designer-Droge THG getestet worden war. Nach Aussage von Drogen-Lieferant Victor Conte, ehemaliger Chef des kalifornischen Skandallabors Balco, soll der 30-Jährige allerdings noch Wachstumshormone, Epo, Insulin, ein Creme-Mix aus Testosteron und Epitesteron, ein Aufputschmittel namens Modafinil sowie eine synthetische Form eines Schilddrüsenhormons zu sich genommen haben.

Chambers, der von einigen Veranstaltern der europäischen Sportfeste zur "Persona non grata" erklärt wurde, kämpft weiter um die Fortsetzung seiner Karriere.

Zuletzt hatte der hoch verschuldete 30-Jährige auch versucht, in der Rugby-Szene Fuß zu fassen. Der Vertrag bei der englischen der Super-League-Mannschaft Castleford Tigers platzte allerdings aus sportlichen Gründen.

© SID

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