Leichtathletik Olympia
Gay und Co. beim 200-m-Vorlauf ohne Mühe

Das Trio Tyson Gay, Allyson Felix und Shawn Crawford hat sich bei den Olympia-Ausscheidungen in Eugene für die Zwischenläufe qualifiziert. Für Gay war es "ein entspannter Lauf".

Die 200-m-Weltmeister Tyson Gay und Allyson Felix sowie 200-m-Olympiasieger Shawn Crawford haben sich bei den US-Olympia-Ausscheidungen in Eugene/Oregon ohne große Mühe für die Zwischenläufe qualifiziert. Superstar Gay, der am vergangenen Sonntag in 9,68 Sekunden über 100m bei allerdings unzulässigem Rückenwind zum schnellsten Sprinter der Geschichte geworden war, kam in seinem Lauf in 20,43 Sekunden ins Ziel. Er strebt in Eugene genauso das Doppel an wie in fünf Wochen in Peking.

Crawford, der seit seinem Olympiasieg den großen Erfolgen hinterherlief, war in 20,16 der Schnellste aller 24 Athleten, die in den Zwischenlauf am Samstag (Ortszeit) einzogen. Felix, deren Traum vom olympischen 100/200-m-Doppel durch die verpasste Einzelqualifikation über 100m platzte (nur Vierte), wurde in 22,68 Siegerin ihres Rennens und war Zweitschnellste aller Vorläufe. Nur Shalonda Solomon (22,51) war flotter.

"Das war ein entspannter Lauf"

"Das war ein entspannter Lauf", meinte Gay, dessen 9,68 Sekunden wegen 4,1m/s Rückenwind (erlaubt sind 2,0) nicht als Weltrekord geführt werden.

Neben Felix schafften auch Muna Lee, Torri Edwards und Lauryn Williams, die ersten Drei der 100-m-Entscheidung, problemlos den Einzug in die nächste Runde, obwohl sie ihre Rennen nicht gewannen.

Über 1500m qualifizierte sich Doppel-Weltmeister Bernard Lagat, der schon das 5 000-m-Olympiaticket in der Tasche hat, locker fürs Finale am Sonntag (Ortszeit). Er entschied das Halbfinale in 3:43,83 Minuten für sich.

Die hochkarätigste Entscheidung des Abends waren die 10.000m der Männer, wo der in Somalia geborene WM-Siebte Abdi Abdirahman in 27:41,89 Minuten zum Sieg und damit nach Peking lief. Den Meistertitel über 5000m der Frauen holte Kara Goucher (15:01,02), 10 000-m-Siegerin Shalane Flanagan wurde Dritte (15:02,81). Den Hochsprung gewann die ehemalige WM-Zweite Chaunte Howard, die im vergangenen Juli Mutter geworden war, mit soliden 1,97m.

© SID

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