sonstige Sportarten
Leichtathletik-Trainer Korchemny gibt Doping zu

Remy Korchemny hat vor dem Bundesgericht in San Francisco seine Schuld bekannt. Der 79-jährige Ukrainer gab zu, als Leichtathletik-Trainer leistungssteigernde Mittel an seine Sportler abgegeben zu haben.

Leichtathletik-Trainer Remy Korchemny hat die Karten vor dem Bundesgericht in San Francisco auf den Tisch gelegt und das Doping seiner Sportler gestanden. Der gebürtige Ukrainer, gegen den im Zuge der US-Dopingaffäre um das Designer-Steroid Tetrahydrogestrinon (THG) und das Balco-Labor in San Francisco Anklage erhoben wurde, hatte einen entsprechenden Deal mit der Staatsanwaltschaft ausgehandelt. Als Gegenleistung für sein Geständnis kann der 73-Jährige mit einer milden Strafe rechnen.

Korchemny gab zu, dass er während seiner Trainerzeit in San Francisco zwischen 2000 und 2003 leistungssteigernde Mittel an seine Sportler abgegeben habe. Die Dopingsubstanzen habe er von Balco-Chef Victor Conte bekommen.

Mitte Juli hatten sich schon Conte, sein Stellvertreter James Valente und Trainer Greg Anderson vor Gericht schuldig bekannt. Eine endgültige Urteilsverkündung im größten Dopingskandal der USA wird für den 18. Oktober erwartet. Insgesamt waren mehr als ein Dutzend Top-Athleten nach der Aufdeckung des Balco-Skandals im Herbst 2003 von der US-Anti-Doping-Agentur Usada gesperrt worden.

© SID

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