Leichtathletik Verband
Aggressives Postengerangel beim Iaaf

Um den Posten des Iaaf-Präsidenten ist der Wahlkampf voll entbrannt. Neben Amtsinhaber Lamine Diack haben der griechische Milliardär Minos Kyriakou und Stabhochsprung-Weltrekordler Sergej Bubka Interesse angemeldet.

Ein knallharter Wahlkampf tobt derzeit hinter den Kulissen des Leichtathletik-Weltverbands (Iaaf) um die Position des Präsidenten. Sowohl der griechische Milliardär und NOK-Präsident Minos Kyriakou als auch der ukrainische Stabhochsprung-Weltrekordler Sergej Bubka möchten 2007 den derzeitigen Amtsinhaber Lamine Diack (Senegal) beerben, der sich selbst auch wieder zur Wahl stellen lassen will. "Jeder kämpft im Council gegen jeden", berichtet Vize-Präsident Helmut Digel, der seine Position ebenfalls in Gefahr sieht.

Digel erklärte beim 10. Weltcup in Athen, er sehe jedoch in der Dritten Welt ein hohes Stimmenpotenzial für eine Wiederwahl des Afrikaners, auch wenn dieser angesichts der momentanen Probleme der Leichtathletik von Vielen als eher schwacher Präsident angesehen wird. "Ich bezweifle, dass Diack am Ende wirklich einen Gegenkandidaten hat", glaubt der Vize-Präsident, dass dem Griechen Kyriakou, dem einige Öl-und Fernseh-Gesellschaften gehören, auch die Macht des Geldes nicht hilft.

© SID

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