Leichtathletik WM
Bolt: "Berlino und ich sind Freunde geworden"

Mit drei Titeln verabschiedet sich Usain Bolt von der Leichtathletik-WM. Im Interview zieht der jamaikanische Sprintstar ein Fazit seiner erfolgreichen Tage in Berlin.

Usain Bolt verabschiedet sich nach dem Sieg mit der 4x100-m-Staffel mit insgesamt drei WM-Titeln aus Berlin. Im Interview äußert sich der Sprintstar zum "verpassten" Weltrekord und zieht eine Bilanz seiner erfolgreichen Tage in der deutschen Hauptstadt.

Frage: "Herr Bolt, wie haben Sie Ihren letzten Auftritt im Berliner Olympiastadion erlebt?"

Usain Bolt: "Die Staffel hat riesig Spaß gemacht. Es ist immer ein Vergnügen, mit den Jungs zu laufen. Der Sieg war nicht eingeplant. So etwas kann man nicht planen."

Frage: "Den Weltrekord haben Sie verpasst. Enttäuscht?"

Bolt: "Nein, auf keinen Fall. Ich habe den Jungs gesagt, dass nur die Goldmedaille wichtig ist. Die Zeit hat zunächst keine Rolle gespielt. Ich war ziemlich müde. Mein Form ist nicht mehr so gut. Ich habe alles gegeben."

Frage: "Sie liefen in der Kurve. Fühlen Sie sich da wohl?"

Bolt: "Ja, das war ok. Asafa Powell hat viel Speed auf der Zielgeraden. Und mein Trainer hat gesagt, dass ich ein guter Kurven-Läufer bin. Wir haben das auch oft trainiert."

Frage: "Wie fällt ihr Fazit für Berlin aus?"

Bolt: "Ich bin zufrieden. Ich habe drei Goldmedaillen geholt, obwohl meine Form nicht so gut war wie in Peking. Ich war doch müde. Ich bin stolz auf mich. Berlino und ich sind Freunde geworden. Wir haben unsere Telefonnummern ausgetauscht."

Frage: "Sind Sie jetzt die Legende, die Sie werden wollten?"

Bolt: "Ich weiß es nicht. Für mich war das, was ich getan habe nicht hart. Ich versuche immer, ich selbst zu sein. Und das hat viel mit Spaß zu tun. Wenn ich so denke, bin ich dann eine Legende? Ich glaube nicht."

Frage: "Berlin bedankte sich mit einem besonderen Geschenk?"

Bolt: "Ja, der Regierende Bürgermeister von Berlin hat mir ein Stück der Berliner Mauer geschenkt. Ich weiß jetzt noch nicht, was ich damit machen soll. Ich dachte, es sei klein und passt ins Wohnzimmer. Ich hätte nicht angenommen, dass es so riesig ist." (Anmerkung der Redaktion: Das Stück ist 4,32 Quadratmeter groß und wiegt 2,7 Tonnen)

Frage: "Wie fällt Ihre Bilanz für diese Saison aus?"

Bold: "Wichtig ist, dass ich ohne große Verletzungen geblieben bin. Jetzt werde ich nach Hause fahren und genieße das Leben. Ich relaxe in Bars, Clubs und am Strand."

© SID

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