Leichtathletik WM
Deutsche Sprint-Staffeln unterbieten WM-Norm

Die deutschen Sprinstaffeln haben erstmals die WM-Norm unterboten. Beim Sportfest in Regensburg kam das Männer-Quartett über 4x100m in 38,77 Sekunden (Norm 38,80) ins Ziel, die Frauen sprinteten 43,47 Sekunden (43,55).

Leichtathletik-Hoffnung Tobias Unger findet vor der Weltmeisterschaft in Osaka (25.8.-2.9.) zurück zu alter Form. Beim Sportfest in Regensburg rannte der Olympiasiebte aus Kornwestheim über 200m 20,48 Sekunden und knackte erstmals bei einem sogenannten Normwettkampf die geforderten 20,59 für die WM.

Unger, der die Vorjahressaison wegen einer Fußverletzung verpasst hatte, war auch Teil der deutschen Sprintstaffel, die den WM-Richtwert unterbot. Das Männer-Quartett mit Christian Blum (Fürth), Unger, Alexander Kosenkow (Wattenscheid) und Julian Reus (Erfurt) wurde in 38,77 gestoppt (Norm: 38,80). Auch die Frauen liefen mit Katja Wakan (Wattenscheid), Cathleen Tschirch (LG Weserbergland), Sandra Möller (Wattenscheid) und Verena Sailer (Fürth) in 43,47 WM-Norm (gefordert 43,55).

Beide Staffeln waren ersatzgeschwächt. Bei den Männern fehlte der Wattenscheider Ronny Ostwald, bei den Frauen Vereinskollegin Sina Schielke. Das Duo hat muskuläre Probleme.

In guter Form präsentierte sich die deutsche Stab-Hallenrekordlerin Carolin Hingst (Mainz) mit ihrem Sprung über 4,61m. Über 400m Hürden findet der ehemalige deutsche Meister Thomas Goller (Wattenscheid) nach langer Verletzungspause zu alter Stärke zurück und steigerte sich auf 50,37 Sekunden.

Goller und Hingst empfahlen sich damit für den Europacup in zwei Wochen in München. Gleiches gelang über 200m Cathleen Tschirch in 23,21 und über 400 Claudia Hoffmann (Potsdam/52,45) und im Weitsprung Nils Winter (Leverkusen/8,00).

© SID

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