Leichtathletik WM
US-Leichtathleten in guter Frühform

Beim Leichathletik-Meeting in Walnut haben sich die US-Stars schon in guter Frühform gezeigt. Allyson Felix lief die 100m in 11,04 Sekunden, Bershawn Jackson glänzte mit 48,34 Sekunden über die Hürdenrunde.

Die US-amerikanischen Leichathleten sind stark in die Freiluft-Saison gestartet. Siege von fünf Weltmeistern und die Rückkehr von Ex-Weltmeisterin Torrie Edwards nach ihrer Dopingsperre standen im Blickpunkt beim Meeting im kalifornischen Walnut.

Über 100m setzte Weltmeisterin Allyson Felix in 11,04 Sekunden ein erstes Maß für die internationale Konkurrenz. Über 200m siegte 60m-Hallenweltmeister Leonard Scott in 20,48 Sekunden und Doppel-Weltmeister Justin Gatlin (100/200m) führte die Staffel Sprint Capitol USA in guten 38,16 Sekunden zum Sieg über das Quartett mit dem früheren 100-m-Weltrekordler Maurice Greene (39, 02). Über 400m Hürden machte Bershawn Jackson (ebenfalls USA) in 48,34 Sekunden deutlich, dass er nach seinem WM-Sieg von Helsinki 2005 auch in diesem Jahr eine starke Rolle spielen will. Über 110m Hürden lag Frankreichs Weltmeister Ladji Doucoure in 13,53 knapp vorn.

Nur Cox vor Edwards

Torrie Edwards zeigte sich als 200-m-Zweite in 22,89 Sekunden hinter Crystal Cox (USA/22,85) in guter Verfassung. Die 28-Jährige hatte vor zwei Jahren bei der WM in Paris Gold erhalten, nachdem Kelli White (ebenfalls USA) wegen Dopings (Modafinil) die Titel über 100 und 200 m verloren hatte. Dann traf sie selbst der Bannstrahl. Edwards war bei einer Kontrolle am 24. April 2004 auf der französischen Karibikinsel Martinique positiv getestet worden. Da Nikethamid auf der modifizierten Liste der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) ab dem 1. Januar 2006 unter "spezifizierte Substanzen" geführt wird, entschloss sich der Weltverband Iaaf im November 2005, die Sperre von zwei Jahren auf 15 Monate zu verkürzen.

Edwards meinte vor ihrem Comeback: "Ich bin wieder hungrig, denn ich habe in den beiden letzten Jahren Olympia und eine WM verpasst. Meine Sperre war ein Fehler, ich habe nie verbotene Substanzen genommen."

Im texanischen Waco setzte Olympiasieger Jeremy Wariner über 400m in glänzenden 44,12 Sekunden ein erstes Maß für die internationale Konkurrenz. Der erst 22 Jahre alte Amerikaner, 2005 in Helsinki auch Weltmeister, siegte klar vor seinem Trainingskameraden Darrold Williamson (44,88). Die zweitbeste Zeit des Jahres in der Welt erzielte auf der gleichen Distanz der Frauen Sanya Richards in 50,44.

© SID

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