Leichtathletik WM
WM in Osaka ohne Schielke und Kröckert

Die Leichtathletik-WM in Osaka geht verletzungsbedingt ohne Sprinterin Sina Schielke über die Bühne. Neben der für die Staffel eingeplanten Wattenscheiderin sagte auch Marathonläufer Mario Kröckert seine Teilnahme ab.

Sprinterin Sina Schielke und Marathonläufer Mario Kröckert haben ihre Teilnahme an der WM im japanischen Osaka (25.8.-2.9.) verletzungsbedingt abgesagt. Damit reduzierte sich das Team des Deutschen Leichtathletik-Verbandes auf 66 Athleten (33 Frauen, 33 Männer). Zuvor hatten schon Marathon-Europameisterin Ulrike Maisch (Rostock) und die deutsche Hochsprungmeisterin Ariane Friedrich (Frankfurt/M.) ihre Starts gestrichen.

Für Schielke, die an einer Wadenverletzung laboriert und entgegen anderer Befürchtungen vorerst nicht operiert werden muss, wird entweder die Mainzerin Marion Wagner oder die Mannheimerin Johanna Kedzierski in die deutsche Sprintstaffel rücken. "Wir bedauern die Absage von Sina Schielke, sind aber dennoch zuversichtlich, dass die Frauen-Sprintstaffel das WM-Finale erreichen wird", sagte der Leitende Bundestrainer Jürgen Mallow.

Durch den Rückzug von Kröckert platzt das deutsche Marathon-Weltcup-Team. In Martin Beckmann (Leinfelden-Echterdingen) und Ulrich Steidl (Hanau-Rodenbach) bleiben nur noch zwei Einzelstarter übrig.

In dieser Woche finden die letzten WM-Tests der deutschen Leichtathleten am Mittwoch in Marburg (Dreikampf der Zehnkämpfer) sowie am Freitag beim Bayer-Meeting in Leverkusen und am Sonntag bei der DLV-Gala in Wattenscheid statt. Danach könnte es noch einmal zu Streichungen im deutschen Team kommen, wenn nicht alle Athleten den geforderten Leistungsnachweis erbringen.

© SID

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