sonstige Sportarten
Lemgo nach Sieg über Nordhorn neuer Spitzenreiter

Der TBV Lemgo hat in der Handball-Bundesliga die Tabellenführung übernommen. Der Ex-Meister gewann gegen die HSG Nordhorn 40:28. In letzter Sekunde kam der SC Magdeburg zu einem 30:30-Unentschieden in Düsseldorf.

Am dritten Spieltag der Handball-Bundesliga hat sich der TBV Lemgo an die Tabellenspitze gesetzt. Der Ex-Meister hat nach dem 40:28-Erfolg über die HSG Nordhorn jetzt drei Siege auf dem Konto. Für die Niedersachsen konnte auch der überragende Jan Filip auf Rechtsaußen mit zehn Treffern die erste Saisonniederlage nicht verhindern.

Magdeburg nur Remis gegen Düsseldorf

Auch im zweiten Ausswärtsspiel ohne Sieg blieb dagegen der SC Magdeburg. Bei der HSG Düsseldorf kam der SCM lediglich zu einem 30:30-Unentschieden und steckt mit 3:3 Zählern vorerst im Mittelfeld fest. Dabei standen die Düsseldorfer in der Schlussphase sogar vor dem ersten Saisonerfolg, ehe Karol Bielecki sieben Sekunden vor dem Ende noch den Ausgleich für Magdeburg erzielte.

Der HSV Hamburg bleibt erfolglos und rutscht immer tiefer in die Krise. "Wir stehen genau da, wo wir nicht stehen wollten, nämlich im Tabellenkeller. Die Mannschaft hat nichts von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Die Chancenauswertung war eklatant", sagte HSV-Coach Christian Fitzek. Gleichzeitig wehrte sich der Trainer gegen Vorwürfe, er habe das Team schlecht auf die Saison vorbereitet: "Das ist völliger Quatsch. Das sind Unterstellungen, denn wir waren bestens vorbereitet."

"Wir müssen nur besser kämpfen"

Davon war vor rund 2000 Zuschauern beim 27:30 in Melsungen aber nichts zu sehen. Verunsichert präsentierten sich die Norddeutschen beim Aufsteiger. Vor allem kämpferisch enttäuschten die Hamburger, die mit dem zweithöchsten Etat (4,8 Millionen) in die Saison gestartet waren und eigentlich um den Meistertitel mitspielen wollten. "Darüber brauchen wir jetzt erstmal nicht mehr zu reden. Aber das Team hat großes Potenzial, wir müssen nur besser kämpfen", meinte Fitzek.

Große Freude herrscht beim Team der Stunde SG Kronau/Östringen. Der Aufsteiger setzte sich nach dem souveränen 27:22-Heimsieg gegen das weiter sieglose Schlusslicht VfL Pfullingen/Stuttgart und dem insgesamt dritten Erfolg als Zweiter in der Spitzengruppe fest. "Die Tabelle wird erst am letzten Spieltag wichtig. Unser Ziel bleibt in erster Linie der Klassenerhalt - den wollen wir so schnell wie möglich erreichen", sagte SG-Manager Uli Schuppler.

Kiel seit 29 Spielen ohne Niederlage

Gut in Form ist zum Saisonbeginn auch Meister THW Kiel, der mit dem zweiten Auswärtssieg bei der HSG D/M Wetzlar (37:32) seine Serie von 29 Spielen ohne Niederlage weiter ausbaute. Nun jagen die Kieler den Sieg-Rekord von Ligakonkurrent TBV Lemgo. Denn 2001/2 002 und 2002/2 003 gewannen die Ostwestfalen saisonübergreifend 20 Spiele in Serie.

Kiels Erfolg in Wetzlar war am Samstag der 14. Sieg in Folge. "Der Rekord ist aber nicht unser Ziel. Wir haben jetzt drei Heimspiele vor der Brust und wollen uns erst einmal vorne festsetzen", sagte Kiels Manager Uwe Schwenker.

Sören Stryger herausragend

Gut läuft es auch beim Pokalsieger SG Flensburg-Handewitt, der nach einem 38:20-Kantersieg gegen GWD Minden-Hannover nach zwei Spielen ebenfalls weiter eine weiße Weste hat. Sören Stryger war mit zwölf Treffern der herausragende Schütze.

Der SV Concordia Delitzsch und der Wilhelmshavener HV trennten sich ebenfalls unentschieden 25:25 und kamen beide zum jeweils ersten Punktgewinn. Der TuS N-Lübbecke besiegte den TV Großwallstadt 36:32.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%