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Lemgo und Nordhorn kreuzen die Klingen

Während Meister THW Kiel hat noch nicht ins Geschehen eingegriffen hat, hat es sich ein verlustpunktfreies Quintett an der Spitze der Handball-Bundesliga bequem gemacht. Jetzt kommt es zum ersten Spitzenspiel.

Beim ersten Spitzenspiel der noch jungen Saison in der Handball-Bundesliga kommt es am Sonntag zum Duell der Torfabriken zwischen Tabellenführer TBV Lemgo und Verfolger HSG Nordhorn. "Es ist zwar besser, schlecht zu starten und dann zu gewinnen, als andersrum. Aber es stimmt: Gegen Lemgo müssen wir von Beginn an da sein. Das wird ein ganz heißer Tanz", erklärte Nordhorns Kapitän Jan Filip nach dem 38:24-Erfolg gegen Neuling MT Melsungen.

Nach zwei Spielen hat die HSG bereits 71 Tore auf dem Konto, fünf weniger als der derzeitige Klassenprimus Lemgo. Trotz der Brisanz des ersten Lemgoer "Heimspiels" gegen Nordhorn im rund eine Stunde entfernten Gerry-Weber-Stadion in Halle am Sonntag (15.30 Uhr) läuft der Kartenvorverkauf eher schleppend. Von 11 000 Karten wurden bislang erst 6 000 verkauft, eine volle Arena ist kaum zu erwarten.

Überragender Carsten Lichtlein

Doch das ficht den zweimaligen Meister nicht an. Das Team von Trainer Volker Mudrow hinterließ in den ersten beiden Spielen zum Auftakt in Wilhelmshaven und am Mittwoch beim 42:27-Kantersieg in Pfullingen einen hervorragenden Eindruck und geht als Favorit in die Partie gegen Nordhorn. Zudem überragt derzeit Nationalkeeper und Neuzugang Carsten Lichtlein, der in Pfullingen drei Siebenmeter parierte und zu einem immer sicheren Rückhalt avanciert.

"Die erste Halbzeit gegen Pfullingen war schon annähernd perfekt. Man merkt mittlerweile auch keinen Bruch mehr, wenn die Mannschaftsteile durchgewechselt werden. Alle ziehen an dem berühmten Strang, um Erfolg zu haben, das ist schon toll mitanzusehen", sagte TBV-Manager Fynn Holpert.

Auch Flensburg-Handewitt erfolgreich gestartet

Unterdessen ist auch Vizemeister SG Flensburg-Handewitt ein erfolgreicher Start geglückt. Der Pokalsieger gewann sein Auftaktspiel mit 33:30 beim TuS N-Lübbecke, nachdem Meister THW Kiel bereits am Dienstag 23:20 beim HSV Hamburg gewonnen hatte. Ausschlaggebend für den Flensburger Sieg war die Treffsicherheit des elfmaligen Torschützen Sören Stryger.

Die Überraschungsmannschaft der noch jungen Spielzeit bleibt die SG Kronau/Östringen. Der Aufsteiger gewann 28:26 beim Wilhelmshavener HV und erwartet am Samstag im Derby gegen Pfullingen in der SAP-Arena mehr als 8 000 Zuschauer. Die Mannschaft von Trainer Juri Schewzow ist nach zwei Spieltagen ebenso ohne Punktverlust wie Tabellenführer Lemgo, Nordhorn und Rekordmeister VfL Gummersbach.

Kyung-Shin Yoon glänzend aufgelegt

Die Gummersbacher zeigten beim 34:25 über die HSG Wetzlar eine brillante Leistung und hatten in Kyung-Shin Yoon, der elf Treffer erzielte, einen glänzend aufgelegten Torjäger. Zudem revanchierte sich der SC Magdeburg mit einem 35:25-Heimsieg über Frisch Auf Göppingen für die Auftaktpleite in Wetzlar. Bereits die zweite Saisonniederlage kassierte dagegen Neuling SV Concordia Delitzsch. Die Sachsen verloren 19:26 beim Ex-Meister TV Großwallstadt.

© SID

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