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Mauresmo und Scharapowa im Halbfinale

Amelie Mauresmo und Maria Scharapowa sind ins Halbfinale der 119. All England Championships eingezogen. Mauresmo setzte sich 6:3, 6:4 gegen Anastasia Myskina durch, Scharapowa schlug Nadja Petrowa 7:6 (8:6), 6:3.

Amelie Mauresmo und Titelverteidigerin Maria Scharapowa haben das Halbfinale der 119. All England Championships in Wimbledon erreicht. Die 18-jährige Scharapowa bezwang ihre russische Landsfrau Nadja Petrowa 7:6 (8:6), 6:3. Sie trifft in der Runde der letzten Vier am Donnerstag auf die zweimalige Wimbledonsiegerin Venus Williams. Die US-Amerikanerin kam gegen French-Open-Finalistin Mary Pierce (Frankreich) zu einem 6:0, 7:6 (12:10)-Erfolg.

Mauresmo fordert Davenport

Als erste Spielerin war zuvor die Französin Mauresmo ins Halbfinale eingezogen. Die 25-Jährige bezwang Anastasia Myskina aus Russland 6:3, 6:4 und trifft in der Vorschlussrunde auf die Weltranglisten-Erste Lindsay Davenport (USA), die sich durch einen 7:6 (7:1), 6:3-Sieg gegen Swetlana Kusnezowa (Russland) für das Halbfinale qualifizierte.

Mauresmo die einzige Spielerin in der Vorschlussrunde, die das bedeutendste Tennisturnier der Welt noch nie gewinnen konnte. Die 25-Jährige steht zum drittenmal in Folge im Halbfinale an der Church Road. Davenport, die Wimbledon 1999 im Endspiel gegen Steffi Graf gewann, bleibt auf jeden Fall Erste der Weltrangliste, auch wenn ihre Verfolgerin Scharapowa das Turnier am Samstag gewinnen sollte.

"Es wird ein Kampf"

Die 18-Jährige Scharapowa führt im direkten Vergleich mit Venus Williams mit 2:0, auf Rasen haben sich beide Spielerinnen aber noch nicht gegenübergestanden. "Es wird ein Kampf gegen sie, sie ist eine großartige Athletin und bringt so viele Bälle zurück", sagte das "Golden Girl". Seit ihrem Wimbledon-Sieg vor einem Jahr hat sie auch finanziell den Durchbruch geschafft und allein durch Werbung Mill. verdient. "Für mich ist die Situation jetzt viel einfacher als 2004", sagte sie, "ich habe inzwischen viel Erfahrung gesammelt. Ich erwarte von mir, dass ich die zweite Woche eines Grand-Slam-Turniers erreiche und dann ist immer alles möglich."

Williams überzeugte nach einem Blitzstart gegen Pierce am Ende auch kämpferisch, als die Französin immer stärker wurde. Die Amerikanerin wehrte in einem dramatischen Tiebreak fünf Satzbälle von Pierce ab und stieß damit zum fünften Mal in den letzten sechs Jahren in das Wimbledon-Halbfinale vor. 2000 und 2001 konnte sie an der Church Road gewinnen.

Mauresmo bislang das Maß aller Dinge

"Wir hatten schon einige interessante Spiele", sagte Davenport zu der Partie mit Mauresmo, "sie ist hier offensichtlich glänzend in Form, ich freue mich auf das Match." Die Französin ist ebenso wie Williams und Sharapowa ohne Satzverlust in die Vorschlussrunde eingezogen, hat aber von allen vier Spielerinnen die wenigsten Spiele verloren und die kürzeste Zeit auf dem Platz verbracht. Sie ist allerdings berüchtigt für ihre Nervenschwäche.

Obwohl sie bereits zum zwölftenmal in ihrer Laufbahn das Viertelfinale eines Grand-Slam-Turnier erreichte, gelang ihr nur bei den Australian Open 1999 der Einzug in ein Finale, wo sie Martina Hingis verlor. In Wimbledon steht sie zum dritten Mal in Folge im Halbfinale, letztes Jahr unterlag sie knapp gegen Serena Williams. "Ich muss konzentriert bleiben und versuchen, mein Spiel durchzuziehen und in den richtigen Momenten aggressiv zu sein", sagte Mauresmo, "und ich bin bislang mit meinem Spiel hier sehr zufrieden." Gegen Davenport liegt sie allerdinmgs mit 3:8 im direkten Vergleich hinten und konnte die letzten sieben Matches nicht gewinnen.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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