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McEwen sprintet zum dritten Etappensieg

Robbie Mcewen hat die Verbindungsetappe der 92. Tour de France zwischen Alpen und Pyrenäen gewonnen und dabei seinen dritten Tagessieg gefeiert. Der Australier vom belgischen Lotto-Team setzte sich auf dem flachen Abschnitt nach 173,5km zwischen Miramas und Montpellier im Schlussspurt vor seinem Landsmann Stuart O´Grady durch.

MONTPELLIER. Erst auf der Zielgeraden stellte das jagende Feld die letzten Ausreißer eines von zahlreichen Attacken geprägten Etappenfinals. Mcewen setzte sich nach 3:43:14 Stunden vor seinem Landsmann Stewart O´Grady und dem US-Amerikaner Fred Rodriguez durch und unterstrich einen Tag nach dem Ausstieg des Belgiers Tom Boonen seinen Anspruch auf das Grüne Trikot des Punktbesten.

Als bester Deutscher wurde Gerolsteiner-Profi Robert Förster (Markkleeburg) Siebter. "Ich bin sehr enttäuscht. Ich war wieder zu weit hinten, immer das gleiche. Es war ein hektisches Finale", sagte Robert Förster.

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Vor den Bergankünften in Ax-3-Domaines und auf dem Pla-d´Adet konnten sich Lance Armstrong, Jan Ullrich und Co. nur kurze Zeit schonen, bevor die Verfolgung einer fünfköpfigen Spitzengruppe begann. Das Quintett hatte sich bereits nach 17km abgesetzt und seinen Vorsprung innerhalb von nur 40km auf neun Minuten ausgebaut. 115km dauerte die anschließende Jagd, ehe auch der letzte Ausreißer 200m vor dem Ziel gestellt wurde.

"Es war eigentlich ein normaler Sprintertag. Aber am Anfang hatten wir einen 58er-Schnitt, da habe ich mich richtig erschrocken. Keiner scheint Angst vor den Bergen zu haben. Ich habe Respekt vor den Bergen, die jetzt kommen. Mein Rücken tut noch weh, und das wird auch noch sechs bis acht Wochen dauern. Ich werde morgen kämpfen", sagte Ullrich.

In der Gesamtwertung führt der sechsmalige Toursieger Armstrong weiter mit 38 Sekunden vor dem zweitplatzierten Dänen Michael Rasmussen. "Ich konnte mir nicht vorstellen, dass das Feld so jagen würde. Ständig 50km/h und das nach den Alpen. Die Teamarbeit war unglaublich", sagte Armstrong.

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Ullrich folgt als Achter mit 4:02 Minuten Rückstand, Neunter ist sein Teamkollege Andreas Klöden (4:16 Minuten zurück). Beide rückten durch den verletzungsbedingten Ausstieg des Spaniers Alejandro Valverde einen Platz vor.

Der bisherige Fünfte des Klassements vom Balearen-Team hatte seit seinem Etappensieg am Dienstag in Courchevel über Knieprobleme geklagt, die Etappe am Freitag jedoch zunächst trotz Schmerzen aufgenommen. Nachdem er einige Zeit am Ende des Feldes gefahren war, stieg der 25-Jährige nach 80km schließlich vom Rad.

© SID

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