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Mickelson und Co. müssen nachsitzen

Schwere Unwetter haben am Sonntag zu einem Abbruch der 87. US-PGA-Championship geführt. Zwölf Golfer, darunter fast die komplette Spitzengruppe um den Führenden Phil Mickelson, müssen nun am Montag nachsitzen.

Die Entscheidung im letzten Major-Turnier der Golfsaison ist am Sonntagabend wegen eines Gewitters auf Montag verschoben worden. Zum Zeitpunkt des Abbruchs nach Mitternacht mitteleuropäischer Zeit befanden sich noch zwölf Spieler auf dem Par-70-Platz im Baltusrol Golf Club in Springfield/New Jersey, der letzte Flight mit Spitzenreiter Phil Mickelson und US-Landsmann Davis Love III auf dem 14. Grün. Die vierte Runde war bereits zuvor für knapp eine Stunde unterbrochen worden.

Fortsetzung bleibt ungewiss

Die Fortsetzung am Montagmorgen war für 10.05 Uhr Ortszeit (16. 05 Mesz) angesetzt worden, allerdings prognostizierten die Wettervorhersagen für den Vormittag Regen. Sogar weitere Gewitter waren nach Aussagen der Wetterfrösche möglich. Zuletzt war eine US-PGA-Championship 1986 an einem Montag beendet worden. Damals siegte Bob Tway (USA).

Linkshänder Phil Mickelson lag vor der Gewitterwarnung mit vier Schlägen unter Par an der Spitze des Feldes, allerdings hatte der US-Masters-Champion des vergangenen Jahres nur einen Schlag Vorsprung vor dem Australier Steve Elkington (16.Loch) und dem Dänen Thomas Björn (15.). Einen weiteren Schlag zurück lagen Titelverteidiger Vijay Singh (Fidschis/16.) und Davis Love (14.).

Woods muss auf Patzer hoffen

Auch US-Superstar Tiger Woods hatte nach einer weiteren Aufholjagd und einer 68er-Runde nur zwei Schläge Rückstand, allerdings konnte der zehnmalige Major-Gewinner nicht mehr aktiv in die Entscheidung eingreifen. Woods musste vielmehr darauf hoffen, dass seine vor ihm platzierten Konkurrenten auf den letzten Löchern noch Schläge verlieren.

Die Spieler waren über den Abbruch nicht sonderlich erfreut, hatten aber Verständnis für die Entscheidung der Organisatoren. Mickelson, der gerade seinen Par-Putt an der 14 einlochen wollte, sah dabei bereits erste Blitze am dunklen Himmel.

Langer fällt weiter zurück

"Sehen Sie, ich liebe diese Meisterschaft, aber ich will auch leben", sagte der 35-Jährige, der wie seine Konkurrenten am Sonntag viele Höhen und Tiefen erlebte. So hatte er nach sieben Löchern noch mit drei Schlägen geführt, ehe er nach einer Bogey-Serie plötzlich einen Schlag hinter Elkington lag, dem Sieger von 1995.

Probleme hatte auch Bernhard Langer. Der Anhausener, der nach Runde eins Siebter war und am zweiten Tag zwischenzeitlich sogar auf Platz zwei gelegen hatte, spielte mit einer 75 seine schlechteste Turnierrunde und lag mit insgesamt 217 Schlägen (sieben über Par) zum Zeitpunkt des Abbruchs auf dem geteilten 47. Platz. Der an Rücken und Hand verletzte Münchner Alex Cejka war um einen Schlag am Cut (144 Schläge) gescheitert.

© SID

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