Milliardengeschäfte
Zehn große Trends im Sport-Business

Veranstaltungen im und um den Sport sind weltweit ein gewaltiges Geschäft. Mit neuen Technologien verändert es sich rasant. Worauf sich Athleten, Unternehmen und Zuschauer einstellen müssen: zehn große Trends.
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DüsseldorfSponsoren geben in diesem Jahr weltweit über 60 Milliarden Dollar aus, um den eigenen Namen und die Marke in Stadien, auf Trikots und in den sozialen Netzwerken zu platzieren. 45 Milliarden Dollar fließen zudem von Medienunternehmen in den Sport, wie aus einer Studie des Analysehauses Nielsen Sports hervor geht. Das ist so viel wie noch nie zuvor.

Doch nicht jede Sportart und jedes Land profitiert von diesem Geldregen gleichermaßen. Einer der großen Gewinner ist China. Dort lernt ein Volk gerade Fußballeuphorie kennen, dank satter staatlicher Förderung. Öffentliche Mittel spielen auch in anderen Ländern eine wichtige Rolle.

Das große Geld werden künftig vor allem jene Sportarten anlocken, die ein Livespektakel bieten. Das lockt einerseits die Fans ins Stadion, kann aber andererseits auch multimedial für die verschiedensten Kanäle aufbereitet werden, wie Beach-Volleyball. Wer gewinnt und wohin sich das Geld künftig bewegt: zehn Trends.

Die neuen Fans

Die Zuschauer werden anspruchsvoller. Das zeigt sich nach Einschätzung von Nielsen Sports zum Beispiel daran, dass die Menschen ihr Sportinteresse stärker auf wenige Sportarten konzentrieren. Frauen, junge Berufstätige sowie aktive Senioren werden zudem als eigenständige Fan-Gruppen identifiziert, mit denen lohnende Geschäfte zu machen sind.

Aus Vereinssicht verlangt jede dieser Gruppen einen eigenen Zugang, um sie dauerhaft an eine Sportart oder einen Klub zu binden. Gelingt das, entsteht beim Sportunternehmen ein Vermögenswert, der hervorragend und sehr gezielt an geeignete Sponsoren vermarktet werden kann.

Sport und Unterhaltung wachsen zusammen

Erst Sport sehen und dann zu einem Konzert, oder umgekehrt – beides liegt vor allem in den USA im Trend, wird aber auch schon in Europa ausprobiert, wie sich zum Beispiel bei einem Ski-Event in Mönchengladbach zeigte. Wenn große Veranstaltungen mehrere Gründe liefern, sie zu besuchen, dann wird so ein Paket auch für Sponsoren interessanter.

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