Moderner Fünfkampf WM: Fünfkämpferin Schöneborn holt WM-Bronze

Moderner Fünfkampf WM
Fünfkämpferin Schöneborn holt WM-Bronze

Fünfkampf-Olympiasiegerin Lena Schöneborn hat bei der WM in Chengdu/China den dritten Platz belegt. Den WM-Titel holte sich Europameisterin Amelie Caze aus Frankreich.

Gold verpasst, Bronze als Trostpflaster: Olympiasiegerin Lena Schöneborn hat bei den Weltmeisterschaften der Modernen Fünfkämpfer im chinesischen Chengdu trotz eines Handicaps Platz drei belegt. "Ich hatte vorher keine großen Erwartungen und war froh, als ich das Halbfinale überstanden hatte", sagte Schöneborn, die wegen einer Fußverletzung nicht ihr volles Potenzial abrufen konnte.

Die Bonnerin musste sich bei ihrer Rückkehr nach China, wo sie 2008 olympisches Gold geholt hatte, mit insgesamt 5 216 Punkten nur der Französin Amelie Caze (5 344), die bereits ihren dritten WM-Titel feierte, und der Weltranglistenersten Donata Rimsaite aus Litauen (5 272) geschlagen geben.

Schöneborn enttäuscht im Schwimmen

Mit Platz drei und 952 Punkten im Fechten war Schöneborn gut in den Wettkampf gestartet. Im Schwimmen über 200m Freistil enttäuschte die 24-Jährige dann allerdings mit einer Zeit von 2:21,55 Minuten (1 100 Punkte) und fiel auf Platz fünf zurück. "Das Schwimmen war nicht so gut, wie ich es mir erhofft hatte", sagte Schöneborn.

Dank guter 1 180 Punkte im Reiten kämpfte sich Schöneborn auf Platz zwei vor, konnte im abschließenden Combined Event bestehend aus Laufen und Schießen die 38 Sekunden Rückstand auf Caze jedoch nicht mehr wettmachen und musste außerdem Rimsaite vorbeiziehen lassen. "Ich hatte ein richtig tolles Pferd. Mein erstes Schießen war dann nicht so gut, aber ich hab mich einfach reingehängt", analysierte Schöneborn.

Auch deutsches Team holt Bronze

Gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen Annika Schleu (Berlin) und Eva Trautmann (Darmstadt) sicherte sich Schöneborn auch im Teamwettbewerb Platz drei. Im Einzel hatten die anderen deutschen Starterinnen mit der Medaillenvergabe nichts zu tun. Schleu (4 956) wurde 13., Trautmann (4 660) landete auf Platz 24. Für die vierte Teilnehmerin Claudia Knack (Berlin/4 532) sprang am Ende Rang 28 heraus. Am Freitag hatte der Potsdamer Stefan Köllner im Endkampf der Männer einen guten achten Platz belegt.

In der erstmals ausgetragenen Mixed-Staffel am Sonntag und in den Staffeln der Männer und Frauen haben die Athleten des Deutschen Verbandes für Modernen Fünfkampf (Dvmf) weitere Medaillenchancen.

© SID

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