Moderner Fünfkampf WM: Köllner bei Fünfkampf-WM auf Platz acht

Moderner Fünfkampf WM
Köllner bei Fünfkampf-WM auf Platz acht

Bei der WM der Fünfkämpfer hat Stefan Köllner den achten Platz belegt. Die Podestränge blieben für den einzigen Deutschen im Finale trotz einer starken Leistung außer Reichweite.

Fünfkämpfer Stefan Köllner aus Potsdam hat bei der WM im chinesischen Chengdu erwartungsgemäß nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen können. Der Überraschungs-Dritte der EM in Debrecen bot dennoch einen starken Wettkampf und belegte mit 5 560 Punkten den achten Platz. Weltmeister wurde der Russe Sergej Karjakin (5 816) vor seinem Landsmann Alexander Lesun (5 760) und dem Litauer Justinas Kinderis (5 712).

"Mein Ziel war eine Top-Ten-Platzierung, daher bin ich mit dem achten Platz mehr als zufrieden. Dieses Ergebnis bildet einen tollen Abschluss für meine bisher erfolgreichste Saison", sagte Köllner.

Starke Leistungen beim Fechten und Combined Event

Der Sportsoldat legte dank eines hervorragenden Fechtergebnisses einen glänzenden Start in den Wettkampf hin. Auf der Planche fuhr er 21 Siege und nur 13 Niederlagen ein und eroberte sich zunächst Platz zwei. Danach fiel der Sportsoldat jedoch mit einer durchwachsenen Schwimmleistung über 200m Freistil (2:14,55 Minuten/1 188 Punkte) und einem nicht fehlerfreien Reiten (1 088 Punkte) auf Rang 23 zurück.

Im abschließenden Combined Event, bei dem die Disziplinen Schießen und Laufen ähnlich wie beim Biathlon miteinander kombiniert werden, spielte der 25-Jährige seine Stärken aus und machte noch Platz um Platz gut. Die Podestränge blieben jedoch außer Reichweite.

Köllner alleine für Deutschland im Finale - Schöneborn mit deutschem Quartett

Der Team-Europameister hatte sich als einziger Deutscher für das Finale des Saisonhöhepunkts der Modernen Fünfkämpfer qualifiziert. Delf Bormann, Sebastian Dietz (beide Berlin) und Matthias Lehmann (Potsdam) waren im Halbfinale gescheitert.

Am Samstag greift Olympiasiegerin Lena Schöneborn im Endkampf der Frauen nach einer Medaille. Die 24-Jährige aus Bonn, die wegen einer Fußverletzung leicht gehandicapt an den Start geht, führt ein deutsches Quartett an. Neben Schöneborn konnten sich auch Annika Schleu, Claudia Knack (beide Berlin) und Eva Trautmann (Darmstadt) für das Finale qualifizieren.

© SID

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