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Möller neuer deutscher Rodel-Meister

Ex-Weltmeister David Möller hat sich auf seiner Hausbahn in Oberhof seine erste Deutsche Meisterschaft gesichert. Somit tritt der 23-Jährige die Nachfolge von Georg Hackl an, der krankheitsbedingt passen musste.

David Möller hat sich trotz eines mittelmäßigen zweiten Laufs bei den nationalen Titelkämpfen auf seiner Hausbahn in Oberhof gegen die Konkurrenz durchgesetzt und seine erste Meisterschaft gefeiert. Somit tritt der Ex-Weltmeister, der Denis Geppert (Oberwiesenthal) mit 0,305 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz verwies, die Nachfolge des kranken Georg Hackl an.

Die beiden anderen Titel zum Auftakt der Olympiasaison holten sich Olympiasiegerin Sylke Otto (Oberwiesenthal) und überraschend die Dopppelsitzer Sebastian Schmidt/Andre Forker (Altenberg).

Möller: "Ich bin total frustriert"

"Ich bin total frustriert. Wenn ich schon zum ersten Mal deutscher Meister werde, dann will ich auch klar gewinnen", kommentierte Möller seinen ersten Sieg nach dreimal DM-Silber. Der 23-Jährige ärgerte sich über seinen schwachen zweiten Lauf, mit dem er einen noch deutlicheren Vorsprung verspielte.

Der 15-malige deutsche Meister Hackl hatte wegen der Folgen einer Nervenentzündung sowie einer starken Grippe auf den Start verzichtet: "Wenn ich so erkältet und verletzt rumgefahren wäre, hätte ich mich nur blamiert. Da trainiere ich lieber am Königssee." Der dreimalige Olympiasieger wird erst beim vierten Weltcup Mitte Dezember in Calgary in die Saison einsteigen.

Otto holte sich ihren dritten nationalen Meistertitel mit 0,159 Sekunden Vorsprung vor ihrer entthronten Vorgängerin Silke Kraushaar (Oberhof). "Ich bin überglücklich, dass ich hier vor der großen Favoritin auf ihrer Hausbahn gewonnen habe", meinte Otto. Dritte wurde Barbara Niedernhuber (Königssee). Bei den Doppelsitzern holten Schmidt/Forker mit winzigen 0,024 Sekunden Vorsprung ihre zweite DM-Goldmedaille vor den Olympiasiegern Patric Leitner/Alexander Resch (Königssee/Berchtesagden).

"Ich freue mich, dass wir in Schmidt/Forker noch ein drittes starkes Doppel haben. Das macht unser Team in der Olympiasaison noch stärker", kommentierte Bundestrainer Thomas Schwab. Jan Eichhorn (Oberhof), der bei der Ausscheidung schwer gestürzt war und sich neben einer Gehirnerschütterung eine Beckenprellung zugezogen hatte, war bei der Meisterschaft nur Zuschauer. Beim Weltcup-Auftakt am 5./6. November in Sigulda/Lettland kann er aber wieder dabei sein.

© SID

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