Möthes Mischung
Czech this out!

Die favorisierten Löw-Fußballer kicken in Prag, ein heimschwacher Formel-1-Pilot fährt in Italien und Deutschlands Volleyballer kämpfen bei der EM um eine Medaille. Das Sportwochenende – präsentiert von Handelsblatt 10.
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Kaum hat die Bundesliga begonnen, muss sie auch schon wieder Pause machen – und sich davon erholen, dass der HSV kurzzeitig Tabellenführer war. Der offizielle Grund natürlich: Länderspiele. Am heutigen Freitag geht es für die Elf von Bundestrainer Joachim Löw in der WM-Qualifikation gegen Tschechien, am Montag folgt Norwegen. Bei sechs Siegen und 27:1 Toren aus sechs Spielen wäre alles andere als ein Erfolg schon eine Ernüchterung. Der Favoritensturz von Prag? Das könnte sich rächen. Denn wie man eine Qualifikation völlig vor die Wand fährt, demonstrieren ein paar Gruppen weiter mal wieder die Niederlage, äh, -lande.

Vor die Wand fährt beim Großen Preis von Italien in Monza am besten niemand. Vor allem nicht WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel. Ferrari konnte beim Heimspiel seit sieben Jahren nicht gewinnen, der Heppenheimer könnte mit einem Sieg endgültig zum Idol der Ferraristi aufsteigen – und so ganz nebenbei auch Lewis Hamilton in die Schranken weisen. Der Mercedes-Pilot sieht nämlich im Titelkampf wieder einen Silberstreif am Horizont. Monza ist der letzte europäische Grand Prix in dieser Saison. Danach geht es nach Asien. Dorthin, wo Hamilton vergangenes Jahr die entscheidenden Punkte auf den späteren Weltmeister Nico Rosberg verlor.

Die deutschen Basketballer haben in Europa erst einmal entscheidende Punkte gewonnen. Zum Auftakt der EM besiegte die DBB-Auswahl in Tel Aviv Außenseiter Ukraine. Der große Wurf war das noch nicht, doch Dennis Schröder zeigte eindrucksvoll, dass er zwar nicht Dirk Nowitzki ist, das aber auch gar nicht sein muss. Als Spielmacher sammelte er 32 Punkte, fast die Hälfte aller deutschen Körbe.

Während die deutschen Volleyballer am späten Samstagnachmittag um den Einzug ins EM-Finale kämpfen, wird es kurz zuvor für die Basketballer schon mal ernster als in der Auftaktpartie. Gegen Georgien wird sich zeigen, ob der Wachwechsel im Basketball langsam Formen annimmt.

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