Möthes Mischung Czech this out!

Die favorisierten Löw-Fußballer kicken in Prag, ein heimschwacher Formel-1-Pilot fährt in Italien und Deutschlands Volleyballer kämpfen bei der EM um eine Medaille. Das Sportwochenende – präsentiert von Handelsblatt 10.
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Ferrari konnte beim Heimspiel in Monza seit sieben Jahren nicht gewinnen, der Heppenheimer könnte mit einem Sieg endgültig zum Idol aufsteigen. Quelle: AFP
Sebastian Vettel

Ferrari konnte beim Heimspiel in Monza seit sieben Jahren nicht gewinnen, der Heppenheimer könnte mit einem Sieg endgültig zum Idol aufsteigen.

(Foto: AFP)

Kaum hat die Bundesliga begonnen, muss sie auch schon wieder Pause machen – und sich davon erholen, dass der HSV kurzzeitig Tabellenführer war. Der offizielle Grund natürlich: Länderspiele. Am heutigen Freitag geht es für die Elf von Bundestrainer Joachim Löw in der WM-Qualifikation gegen Tschechien, am Montag folgt Norwegen. Bei sechs Siegen und 27:1 Toren aus sechs Spielen wäre alles andere als ein Erfolg schon eine Ernüchterung. Der Favoritensturz von Prag? Das könnte sich rächen. Denn wie man eine Qualifikation völlig vor die Wand fährt, demonstrieren ein paar Gruppen weiter mal wieder die Niederlage, äh, -lande.

Vor die Wand fährt beim Großen Preis von Italien in Monza am besten niemand. Vor allem nicht WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel. Ferrari konnte beim Heimspiel seit sieben Jahren nicht gewinnen, der Heppenheimer könnte mit einem Sieg endgültig zum Idol der Ferraristi aufsteigen – und so ganz nebenbei auch Lewis Hamilton in die Schranken weisen. Der Mercedes-Pilot sieht nämlich im Titelkampf wieder einen Silberstreif am Horizont. Monza ist der letzte europäische Grand Prix in dieser Saison. Danach geht es nach Asien. Dorthin, wo Hamilton vergangenes Jahr die entscheidenden Punkte auf den späteren Weltmeister Nico Rosberg verlor.

Worüber das Fahrerlager spricht
Lewis Hamiltons Zukunft
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Die Vertragsverlängerung von Sebastian Vettel bei Ferrari bis Ende 2020 ließ Lewis Hamilton kalt. Er habe schließlich selbst vor, mit seinem Team zu verlängern, erzählte der britische Mercedes-Mann. Man habe aber „noch viel Zeit“ für Gespräche. Hamilton fährt seit 2013 für die Silberpfeile und wurde dort zweimal Weltmeister.

Hamiltons Zukunft
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Im Mai 2015 hatte er seinen Vertrag bis Ende 2018 verlängert. Sein Verhältnis zu Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hob Hamilton hervor. Der Österreicher informiere ihn stets, wer ihn so alles anrufe, berichtete der 32-Jährige. Hamilton hat also einen sehr guten Draht, wenn es um mögliche Wechsel geht.

Frustrierter Youngster
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Beim spaßigen Kartrennen auf der Start-Ziel-Geraden von Monza hatte Max Verstappen mal keine Probleme mit dem Motor. Sechsmal schon konnte der Red-Bull-Youngster in dieser Saison keinen Grand Prix zu Ende fahren - das nervt den 19-jährigen Niederländer gewaltig. Mit Motorenlieferant Renault ist Verstappen alles andere als zufrieden. Irgendwann stellt sich bei einem so ehrgeizigen Fahrer wie ihm auch ein wenig Resignation ein.

Frustrierter Youngster
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„Das geht bei mir praktisch schon die ganze Saison so, irgendwann lernst du damit umzugehen“, meinte er. Zuletzt hatte Verstappen, dessen Vertrag bis Ende 2019 läuft, aber keinen Zweifel daran gelassen, dass er solch eine Situation nicht lange hinnehmen werde. „Wir müssen dann reden“, sagte er jüngst - und es klang wie eine Drohung.

Kein Krach mehr im Haus
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Esteban Ocon kam nach dem Belgien-Rennen zur Sache. Der Franzose bezichtigte seinen Force-India-Teamkollegen Sergio Pérez wegen gefährlicher Manöver während des Rennens des Mordversuchs. Vor dem Grand Prix von Italien in Monza ist der Krach erstmal ausgeräumt. Pérez hat nach eigener Aussage seinen Stallrivalen aufgesucht und sich mit ihm ausgesprochen.

Burgfrieden
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„Wir beide haben Grenzen überschritten“, gab sich auch Ocon versöhnlich, nachdem zum wiederholten Male ungestüme Aktionen der beiden Piloten Force India Punkte in dieser Saison gekostet hatten. Der Rennstall hatte angekündigt, diese Eskalationen nicht länger zu tolerieren.

Die deutschen Basketballer haben in Europa erst einmal entscheidende Punkte gewonnen. Zum Auftakt der EM besiegte die DBB-Auswahl in Tel Aviv Außenseiter Ukraine. Der große Wurf war das noch nicht, doch Dennis Schröder zeigte eindrucksvoll, dass er zwar nicht Dirk Nowitzki ist, das aber auch gar nicht sein muss. Als Spielmacher sammelte er 32 Punkte, fast die Hälfte aller deutschen Körbe.

Während die deutschen Volleyballer am späten Samstagnachmittag um den Einzug ins EM-Finale kämpfen, wird es kurz zuvor für die Basketballer schon mal ernster als in der Auftaktpartie. Gegen Georgien wird sich zeigen, ob der Wachwechsel im Basketball langsam Formen annimmt.

Dieser Artikel ist exklusiv in der Smartphone-App Handelsblatt 10 erschienen, die jeden Tag mit 10 Autorenstücken die wichtigsten Themen des Tages zusammenfasst. Was Handelsblatt 10 sonst noch alles zu bieten hat, erfahren Sie hier.

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