Nach „Jahrhundertkampf“ Manny Pacquiao droht Geldstrafe oder Suspendierung

Manny Pacquiao muss nach seiner Niederlage gegen Floyd Mayweather operiert werden. Seine Schulterverletzung entpuppte sich als Riss der Rotatorenmanschette. Weil er sein Handicap verschwieg, droht ihm nun eine Strafe.
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Mayweather gewinnt gegen Pacquiao

Las VegasDem im vermeintlichen „Jahrhundertkampf“ unterlegenen Manny Pacquiao droht eine Strafe der Box-Kommission des US-Bundesstaates Nevada. Das meldete die Nachrichtenagentur AP am Dienstag. Der Profiboxer von den Philippinen hatte vor der Weltergewichts-WM gegen Floyd Mayweather beim Gesundheitscheck am vergangenen Freitag in Las Vegas eine im Training erlittene Schulterverletzung verschwiegen.

Sein Management teilte am Dienstag mit, dass sich der 36-Jährige die Rotatoren-Manschette an der Schulter gerissen habe. Dies habe eine MRT-Untersuchung ergeben. Die Rotatoren-Manschette besteht aus vier Muskeln und Sehnen und ist wichtig für die Funktion des Schultergelenks.

Nach der Niederlage durch einen einstimmigen Punktsieg im umsatzstärksten Boxkampf aller Zeiten, bei dem rund 400 Millionen Dollar eingenommen worden waren, hatte Pacquiao sein Handicap bekanntgemacht. Sein Promoter Bob Arum hatte kritisiert, dass eine schmerzstillende Spritze unter Berufung auf die Richtlinien der US-Anti-Doping-Agentur USADA nicht zugelassen worden war. Pacquiao riskiert laut Box-Kommission eine Geldstrafe oder eine zeitweilige Suspendierung.

  • dpa
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