Nach Unfall auf dem Weg der Besserung
Bethge darf weiter auf Olympia hoffen

Bob-Bundestrainer Raimund Bethge kann laut Sportdirektor Stefan Krauß"zu 99 Prozent" nun doch zu den Olympischen Spielen nach Turin reisen. Bethge absolviert derzeit nach seinem schweren Unfall ein Reha-Programm.

Das deutsche Bob-Olympiateam darf wieder auf die Teilnahme von Raimund Bethge an den Winterspielen in Turin hoffen. Laut Sportdirektor Stefan Krauß kann der Bundestrainer "zu 99 Prozent" am Sonntag die Reise nach Italien antreten. Am Donnerstag stünde allerdings noch ein Gespräch mit dem Chefarzt der Rehaklinik in Bad Wiessee an. Bethge absolviert dort nach seinem Unfall am 30. November auf der Oympiapiste von Cesana und folgenden Operationen an beiden Beinen ein Reha-Programm und kann bereits wieder auf Krücken gehen. Die Entlassung ist für Freitag vorgesehen.

"Ich würde mich sehr freuen, wenn er kommt. Diese Sache mit ihm hat mir sehr Leid getan", sagte Ivo Ferriani. Der Chef der Turiner Olympiabahn erklärte außerdem: "Ich konnte für die Bahn beruhigt grünes Licht geben. Wir haben die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal überprüft - alles funktioniert." In diesen Tagen soll im Umfeld der Piste noch eine Säuberungsaktion durchgeführt werden.

In Königssee wurde als Lehre aus dem Crash an der Kunsteispiste ein Gong installiert, der die Schlitten beim Durchfahren der Lichtschranke am Start akustisch ankündigt. In Cesana wurden laut Ferriani keine zusätzlichen Vorrichtungen angebracht.

© SID

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