Nash wieder überragend
Nowitzkis Titelträume geplatzt

Dirk Nowitzki und die Mavericks sind im Western Conference-Halbfinale gegen die Phoenix Suns ausgeschieden. Dabei sah Dallas im sechsten Spiel bereits wie der sichere Sieger aus.

HB BERLIN. Dirk Nowitzkis Traum vom ersten Titeltriumph in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) ist geplatzt. Der deutsche Nationalspieler hat mit den Dallas Mavericks in der Nacht zum Samstag das sechste Spiel im Western Conference-Halbfinale gegen die Phoenix Suns vor heimischem Publikum nach einmaliger Verlängerung mit 126:130 verloren und zog in der Serie «best of seven» mit 2:4 den kürzeren. Nowitzki war mit 28 Zählern erneut bester Werfer sowie mit 13 Rebounds und 6 Assists wichtigster Spieler der «Mavs», die eine 16-Punkte-Führung aus dem 3. Drittel aus der Hand gaben.

«Solche Reihung von dummen Fehlern darf im Playoff einfach nicht passieren», ärgerte sich der 2,13 Meter große Basketball-Superstar aus Würzburg über die Niederlage. Die Mavericks, die seit 1980 in der NBA spielen, verfehlten damit zum fünften Mal hintereinander den Einzug in ein NBA-Finale. Die Phoenix Suns als bestes Teams der Vorrunde spielen im Conference-Finale ab Sonntag gegen die San Antonio Spurs.

Die «Mavs» waren vor vier Jahren in Runde zwei gegen San Antonio (1:4) ausgeschieden. 2002 wurden sie in der 2. Runde von den Sacramento Kings (1:4) in die Ferien geschickt und mussten sich 2003 im Conference-Endspiel San Antonio (2:4) geschlagen geben. Vor einem Jahr war Dallas in der Auftakt-Runde an Sacramento (1:4) gescheitert.

«Ich habe zu Saisonbeginn gedacht, dass wir jetzt endlich ein Team zusammenhaben, das den Titel holen kann», zeigte sich Nowitzki schwer enttäuscht. Vor allem auch, weil sein Freund und ehemaliger Dallas- Kumpel Steve Nash (39 Zähler, 12 Assists, 9 Rebounds) der überragende Spieler vor 20.915 Zuschauern im ausverkauften American Airlines Center in Dallas war. Nash gelang 5,7 Sekunden vor dem Abpfiff der regulären Spielzeit der Dreier, der Phoenix in die Verlängerung rettete.

Im Endspiel der Eastern Conference treffen Titelverteidiger Detroit Pistons und die Miami Heat aufeinander. Detroit zog dank des 88:79 bei den Indiana Pacers mit 4:2 Siegen in das Finale der Eastern Conference. Die Spurs hatten mit dem 98:96 bei den Seattle SuperSonics ebenfalls den entscheidenden 4. Sieg in der Serie «best of seven» erreicht.

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